nachdem ich gestern Abend kurz vor Mitternacht angekündigt hatte, dass ich meinen Twitter-Account verkaufen werde, hat sich eine interessante Welle an Kommentaren und Berichten aufgebaut. Ich versuche, einen Überblick zu schaffen. Ist sicherlich aus vielerlei Aspekten interessant, wie man digitale Identitäten wahrnimmt, was es aus PR/Marketingsicht zu lernen gibt, rechtliche Aspekte, usw usf etcpp.
Bild.de: Robert Basic verkauft seinen Twitter-Account
Focus Online: Robert Basic – Blogger macht erneut Kasse
DerWesten: Robert Basic will seinen Twitter-Account verkaufen
Basic Thinking: @robgreen unter dem Hammer: Robert Basic verkauft seinen Twitter-Account
T3N: Robert Basic verkauft privaten Twitteraccount @RobGreen – Eure Meinung ist gefragt
turi2: Robert Basic verkauft seinen Twitter-Account
meedia.de: DER BUZZRIDER VERÄUSSERT SEINEN TWITTER-ACCOUNT, Robert Basic probt den Ausverkauf
Süddeutsche: Kasse machen um jeden Preis
PC Games Hardware: Berühmter deutscher Blogger versteigert Twitter-Konto
Internet World Business: Basic will 50.000 Euro für seinen Twitter-Account
Onlinekosten.de: Robert Basic verkauft Twitterprofil – Follower flüchten
F!XMBR: Lieber Robert
Netzfeuilleton: How to gain 5000 Followers in just 11 days!
Wirbelwebber: @RobGreen wird verkauft
LarsWichert: Robert Basic machts schon wieder…er versteigert seinen Twitteraccount
RechtZweiNull: Rechtliche Probleme beim Verkauf eines Twitter Accounts
Digital Life: Robert Basic tut es wieder, er verkauft!
Mapumedia: Robert Basic verkauft seinen Twitter-Account
Webwork Magazin: @RobGreen Twitter-Account soll verkauft werden
Dakik: Robert Basic verkauft sein Twitter Account
jo$ blog-o-matic: Robgreen, Twitter, Lybien und andere Moral
Blogwave: Robert Basic verkauft Haus und Hof…
SOS SEO Blog: @RobGreen Twitter-Account zu verkaufen
Markt-Blog: Mach’s noch einmal, Rob!
Blogs Optimieren: Robert Basic verkauft RobGreen
Blokster: RocknRoll: Robert Basic verkauft seinen Twitter Account @robgreen
So, ich gebe auf, Blog-Beiträge zu listen, es wird zu aufwändig, komme nicht mehr hinter her. Weitere Netzreaktionen finden sich über Googles Blogsearch, das innerhalb nicht einmal 24 Sunden über 3.000 Reaktionen gefunden haben will.
Einfach nach @RobGreen oder “Robert Basic” suchen.
Aktuell (18.12., 14:07 Uhr) sieht es bei den Followern wie folgt aus: Die Zahl der Follower ist von 5.050 auf aktuell 4.921 gefallen. Demnach haben rund 2,5% @RobGreen “unfollowed”, bis dato. Die Zahl dürfte noch steigen. Momentan läuft ein kleinerer Meme auf Twitter mit “unfollow @RobGreen” seitens derer, die mit dem Verkauf nicht einverstanden sind. Grund: Sie fühlen sich als Follower verkauft bzw. trommeln als Nicht-Follower mit, um ihr Nichtgefallen kund zu tun.
Auch sehr spannnend, was die berüchtigte Aufmerksamkeitsspanne im Netz angeht: Verkauf des Twitter-Accounts @RobGreen.
Die Reaktionsbandbreite reicht von persönlichen Beleidigungen, über das o.g. “Verkaufsgefühl” bis hin zu “Buzz hat er ja nun erzeugt”. Im Großen und Ganzen absolut parallele Reaktionen zum damaligen Verkauf meines Blogs. Eine laute Minderheit, die Missfallen bekundet, ein große, schweigende Mehrheit, Meinungen hier, Meinungen da, in alle Richtungen und Aspekte gehend.
Ergo: Es läuft auf das hinaus, was mit Basic Thinking damals passiert ist. Das Geschrei war zwar während dem Verkauf groß, das Blog hat dem Käufer viel Freude bereitet. Obgleich es Meinungen gibt, dass Twitter und Blogs etwas völlig anderes seien. Daher wäre ein Vergleich zum damaligen Blog nicht statthaft. Das sehe ich überhaupt nicht so. Warum? Weil eines der dominierenden Motivationen im Netz die Deckung des Informationsbedürfnisses ist. Das bediente ich im Blog, das bediente ich mit Twitter. Kein Unterschied. Was andere aus ihren Kanälen machen, ist ihre Sache. Meine war stets das Mitteilen von Infos und persönlichen Wertungen. Kommen wir zu einer näheren Betrachtung.
Warum hat es mit Basic Thinking nach dem Verkauf so gut geklappt, obwohl mehr als gefühlte 90% das exakte Gegenteil behaupteten? Das hat triftige Gründe: Der Bedarf nach guten Informationen kennt keine Grenzen, das Basic Thinking Team hat es verstanden, diesen Bedarf zu decken, die Leserzahlen haben sich erfreulich entwickelt. Alles das, was zur persönlichen Bindung des Basic Thinking Bloggers -also mir- zum Leser nachgesagt und beschrien wurde, hatte sich faktisch als unwichtigsten Faktor im Gesamtgefüge im Nachhinein herausgestellt. Die Person hinter einem publizierenden Medium, sei es Twitter, ein Blog oder anderen Kanälen ist weitaus unwichtiger als man denkt. Bedingung dabei ist: Es handelt sich um einen Kanal, der thematisch-fachlich bestimmte Informationen ins Netz sendet. Bei rein privaten, sehr persönlichen Identitäten ist in der Tat der persönliche Beziehungsfaktor weitaus wichtiger. Nur das trifft in meinem Falle nicht zu, weder auf meinem Ex-Blog geschweige denn auf Twitter.
Informationsbedürfnis und persönliche Bindung? Das wird häufig im Netz in Bezug auf digitale Identitäten, die publizierend unterwegs sind, in einen Topf geschmissen. Es sind aber zwei Paar Schuhe. Welch Wunder auch, denn wer glaubt -wenn er schon tausende von Lesern bedient-, dass eine freundschaftliche, familiäre Bindung besteht, täuscht sich gewaltig. Und dass dies der Hauptquell für die Leserinteressen wäre. Die kleinste Minderheit davon hat in der Tat diese gefühlte, gegenseitige Beziehung. Das aber reicht viel weiter, als dass es sich auf einen Platz im Netz beschränken würde. Das ist mein Diamant, mein persönlicher. Die anderen Leserscharen möchten informiert werden, Punkt. Es mag sein, dass sie sich mal mehr mal weniger persönlich in Maßen verbunden fühlen, das reicht aber bei Weitem nicht so weit, dass man ein Blog wie Basic Thinking nach einem Verkauf nicht mehr liest. Die Infos sind wichtiger.
Exakt dies wird auch mit dem Twitter-Account passieren: Einige werden sich abwenden, weil sie dem Gruppengefühl folgen, solange der Buzz brummt und es laut genug hergeht, andere fühlen sich rational und faktisch als Follower verkauft. Es gibt eben unterschiedliche Usertypen auf Twitter. Manche sehen Twitter als persönliches Austauschmedium an, andere wiederum als reine Infoplattform, dazwischen findet man Mischtypen mit Ausprägungen mehr in die eine oder in die andere Richtung.
Ich bleibe demnach dabei, dass ein Käufer mit Verständnis für Informationsbedürfnisse seinen Spaß und Erfolg mit dem Account haben wird. Der Großteil wird neugierig sein, gerade jetzt bei diesem Buzz, sich den Käufer anschauen, dann entscheiden. So lautet das Spiel, Geschrei hin oder her.
Eine bescheidene Bitte zum Abschluss: Es ist alles ok, wenn Meinungen wie auch immer geäußert werden, solange sie nicht zu persönlich unter der Gürtellinie gehalten werden. Das hat nichts damit zu tun, ob man mit den Taten eines Mitmenschen einverstanden ist, sondern wie man Mitmenschen prinzipiell aus sich heraus gegenübersteht. Demnach, übertreibt es bitte mit den Limits des zivilen Umgangs miteinander nicht, wäre entgegenkommend. Grenzüberschreiter schaden damit nur sich selbst, nicht mir, wenn man es aus der Ego-Perspektive betrachtet und sollte Empathie ein Fremdwort sein. Danke:)
Danke für den Artikel, gerade den letzten Absatz finde ich wichtig, denn sobald es persönlich wird, hat das meiner Meinung nichts mehr hier zu suchen!
Du hast deine Gründe und dei hast du ja auch genannt!
Jeder wie er es möchte!
Weiterhin viel Erfolg
nun, eines kann man dir mit sicherheit nicht absprechen: du weisst, wie man pr erzeugt. meine meinung über den geplanten verkauf deines accounts habe ich ja bei mir schon geschrieben.
generell hätte ich aber noch eine frage. ich habe eben gelesen, dass der verkauf eines accounts generell verboten ist. ist diese aktion mit twitter abgesprochen? wenn nicht, könnte der neue eigentümer ja auch mit einer sperrung von @RobGreen rechnen…
du hast ja geschrieben, dass du ab und zu mal ein paar infos über die auktion heraus gibst
deshalb wollt ich gleich mal zu beginn fragen, ob es denn eine welle an mails mit geboten gab, bis jetzt noch keine oder nur kleckerweise die gebote eintrudeln?
ich werde follower bleiben, und das ist auch gut so :D
[...] die Emotionen gerade ein wenig hochkochen, hat Robert mit einem ersten Fazit-Post reagiert. Er schließt mit einer Bitte: Es ist alles ok, wenn Meinungen wie auch immer [...]
@Hans, das ist korrekt, Twitter wurde bereits vor zwei/drei Wochen informiert, kein Verbot!
@Christian, ich rechne heute mit keinen Angeboten, das wäre viel zu früh, da es ein anderer Mechanismus als bei eBay ist. Im Geschäftsleben dauern Entscheidungen etwas länger. Interessenten gibt es aber.
@André, danke
[...] 14:41 Uhr: Robert Basic zieht ein Zwischenfazit auf die Reaktionen zu seiner Aktion, hält aber an dem Verkauf des Twitteraccounts fest. Nur [...]
Lustig, du schreibst: “Grund: Sie fühlen sich als Follower verkauft bzw….” Nun ja, das Gefühl ist ja irgendwie auch richtig, oder? ;-)
Ich würde die Parallelen übrigens nicht zu eng an den Verkauf von Basic Thinking ziehen. Da ist schon ein erheblicher Unterschied, ob man ein ausgewachsenes Web-Projekt mit viel Content und – ja – Google-Trust kauft. Oder eben 5000 Follower. Die bekommt jeder zusammen, der ein paar Monate Gas gibt. Und für 50.000 Euro kann man schon eine ganze Weile Gas geben…
Jedenfalls wünsch ich dir damit schon ein gutes Geschäft – aber heb die Erwartungen nicht so hoch. Und wer Buzzriders fördern will, kann das vermutlich auch anders als mit dem Kauf eines Twitter-Accounts. Oder?
die Parallelen sind lehrreich und übereinstimmend, das kann ich so durchaus als plausiblen Vergleich betrachten.
Buzzriders kann in vielerlei Hinsicht gefördert werden, meine Erwartungen sind fokussiert auf das Ziel.
[...] Tatsache, dass Herr Basic da die Gesetzmäßigkeiten der digitalen Bohème und deren Twitterhorde mit einem Paukenschlag aufdeckt, muss einem aber beinahe zwangsläufig die Parallele zum ersten Twitterthema des Tages ins Auge [...]
Hallo Robert,
beim letzten Absatz hast Du absolut Recht, man sollte immer sachlich und fair bleiben.
Bei allem anderen setzt Du wahrscheinlich auf’s falsche Pferd.
Da Du nicht dumm bist, gehe ich davon aus, dass Du nie daran geglaubt hast, dass Du einen hoch personalisierten Twitterstream wirklich aufwandsgerecht verkaufen kannst.
Dein Twitterstream lebt, lebte von Deiner Bekanntheit, nicht aufgrund des Contents, dass unterscheidet diesen von Deinem Blogverkauf, damals.
Ein Käufer kann also nicht von Deinen Socialstream profitieren, oder soll er “den Robert” mit seinen Macken und Kanten immitieren und dann zwischendurch irgendetwas verkaufen?
Also gehe ich davon aus, und das dokumentierst Du hier ja sehr schön, dass es um Publicity geht, nicht umsonst erklärst Du in Deinem Kommentar nicht, wieviel Dir schon geboten wurde, sondern wer schon alles von Dir berichtet hat (mit umfassender Linkliste)
Aber Quanität ist nicht gleich Qualität, wird am Ende des Tages nur das Negative übrig bleiben und Dir Deine mediale Zukunft eher erschweren, statt fördern?.
Ich, für meine Person habe den Blogverkauf, also den Verkauf von Content noch in Ordnung gefunden, den Verkauf eines hoch persönlichen Twitterstreams, und Du bist ja mit robgreen definitiv kein Contentstream, nicht mehr.
Weil er “meine” Plattform, Twitter, und den Sinn derselben missbraucht.
Oliver
die Sichtweise verstehe ich und akzeptiere ich voll und ganz. Nur, meine Sichtweise von Twitter ist zur Gänze eine andere. Was das Persönliche angeht: http://www.robertbasic.de/2009.....vergleich/ und das ist kein Faktor für mich auf Twitter bezogen auf die allermeisten Follower.
Lol … und wieder mal zeigt sich wie Schnell eine Welle die Medienlandschaft beflügelt. Rocknroll sach ich nur.
Viel Erfolg in jedem Falle mit der Aktion Dir Robert.
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by netzfeuilleton: RT @RobGreen: Tag 1 – Zwischenfazit zum Verkauf: http://bit.ly/7lNQA1...
Und sollte irgendjemand an einem völlig jungfräulichem Twitter-Account mit 20 mal so vielen Followern interessiert sein, so schauen wir uns das Angebot sehr gerne an.
Ich finde die Idee einerseits nicht so übel. Bloggt man beispielsweise über Technik und Web, könnte man mit dem @robgreen-Account einfach einen geeigneten Rahmen kaufen, den man für die eigene Aktivität verwendet.
Ich bin ziemlich gespannt. Wäre humorvoll, wenn die Jungs von BT hier auch zu schlagen.
Bei all den Diskussionen über die Sinnhaftigkeit, die Rechtmäßigkeit, die Moral oder den möglichen Erlös fehlt mir noch eine, wie ich finde, sehr wichtige, wenn nicht entscheidende Frage:
Wer soll denn für einen in höchster Form persönlichen Status-Stream bitte 50.000 Euro bezahlen?
Keine Frage, ein Twitter-Account mit 5.000 Followern hat irgendwo einen gewissen Wert, aber den verliert er meiner Meinung nach sofort, wenn die Persönlichkeit dahinter nicht mehr die Verantwortung trägt.
[...] zur Frage ob sich etwas Sinnstiftendes sagen lässt zur Verkaufsaktion, schließlich wirbelt es ordentlich im Blätter- und [...]
@Wissenssucher: Wer sagt, dass jemand 50 K dafür hinlegen wird? Ich nicht. Und eine Korrektur: Twitter ist nicht mein persönlicher Privatkanal. Dazu hat es mir nie gedient, außer für die ganz wenigen Followern, die meine Freunde sind, zu informieren, was ich privat mache.
“Twitter ist nicht mein persönlicher Privatkanal. Dazu hat es mir nie gedient, [...]”
Ich glaube mit dieser Aussage trittst du gerade nen großen Teil deiner “Anhänger” richtig derbe in den Arsch. Ich hatte bisher eher den Eindruck das du schon sehr privat schreibst und es auch weiterhin tust wie ich gerade sehe. z.B. wenn du Nachts halb 3 statt Aschenbecher den Kaffeebecher für deine Kippe benutzt oder bei einer YT Session ein Fav von dir nach den anderen verlinkst.
Auch wenn meine Meinung eh nix zählt: Sorry, ich kann das nicht gut heissen. Sicher gibts nen guten PR Buzz, aber hättest du bspw. nicht später den Twitteraccount auch später für deine PR rund um Buzzrider nutzen können? Ich denke, dass wäre sinnvoller gewesen, als diesen jetzt zu veräußern, ein wenig von den Hype zu profitieren (oder auch nicht?!) und dann wenn irgendwanneinmal Buzzrider fertig ist, diese Möglichkeit nicht mehr zu haben schnelle und kostengünstige Eigen-PR zu fahren.
[...] kein Manifesto – sondern manifeste Projekte. Mehr Beiträge aus Blogs und Medien zum Thema hier: hier. Bildnachweis: [...]
[...] Diverse Diskussionen und Kommentare gibt es u.a. auf Robs Ex-Blog BasicThinking und t3n. Ein kurzes Zwischenfazit zu den Zwischenreaktionen zieht Robert bereits. [...]
Wieder eine klasse Aktion! Wünsche Dir viel Glück und habe mich in die Follower Liste eingetragen- so hast Du wieder einen mehr:-)
echt cool
@Robert: Nun ja, die 50.000 Euro habe nicht ich mir überlegt, sondern die kommen ja schon von Dir und geisterten auch vielfach durchs Netz. Je nach persönlicher Rechenkunst wurden daraus beispielsweise bei Turi2 in den Kommentaren 10 und bei Techfieber 100 Euro/Follower.
Und erlaube mir bitte noch eine Korrektur der Korrektur: Statt “persönlicher Privatkanal” habe ich von einem “persönlichen Status-Stream” geschrieben – persönlich, aber eben nicht privat! Privat und Twitter kann man logisch nicht miteinander verbinden.
Und wie André auch schon sagte: Dein Twitter-Stil ist deutlich persönlicher als viele andere und hat sicher auch seinen Anteil an Deiner Followerzahl.
Einen guten und aktuellen Bericht über deinen Blog-Verkauf hab ich gerade hier gelesen @ideen_manager
Hier sieht man den aktuellen Counter..
Ok mal rein hypothetisch. Du hast 5k Benutzer und saaagen wir mal du kiegst 50k €. Wieviel ist dann mein account wert mit knapp 80k followern (€tom_siwik)? 800k € ? Das ist doch verrückt! Das problem hierbei ist das dir kein mensch sagen kann wieviele hochqualitäts-follower du wirklich hast. Also besessene, stündlich-nach-deinem-feed schauende leute. Wenn du einen Link verschickst und mal richtig analysierst. Wieviele klicken dann sich durchschnittlich durch?
Bei 80k followers bei mir klicken niemals 80k leute auf die links. Die meisten, so ist das nunmal, verpassen gerne die news.
Und warum um das Ganze so ein terz gemacht wird versteh ich auch nicht. Basicthinking ja guuut… ein blog verkauft über ebay. Toll glückwunsch. Das jetzt darüber sowas von extremst diskutiert wird weil sich einer einen namen gemacht hat check ich nicht.
Nachrichtenknappheit würd ich sagen.
Behalt lieber deinen twitteraccount erstmal und werd bekannt. Wenn es denn in 1-2 jahren soweit ist und du wirklich viele leute hast. Deal.. meinetwegen.
Heutzutage ist ein twitterfollower nichtmal 50cent wert. So ist nunmal twitter. Man kann followen, aber leider auch unfollowen.
@TomSiwik Hast du mal geschaut wie vielen du folgen musst, um deine hier beschriebenen 80k Verfolger zu haben? Du selbst folgst 85k Personen, hast aber selbst nur knapp 80k Verfolger. Bei Robert sieht es “etwas” anders aus, er folgt laut Twitter knapp 320 leuten und hat selbst 5000 Verfolger. Na TomSiwik was sagst du jetzt dazu?
Hey Rob, du wolltest PR , nun hast du sie… geschickter konntest du einen Werbefeldzug doch gar nicht starten, Buzzriders kennt nun doch fast jeder der in der Web 2.0 Welt unterwegs ist – wie sie später davon gehört haben ist doch egal…
Ich fühl mich weder verraten noch verkauft, wenn der neue Inhaber des Twitter-Accounts mir nicht passt, wird er entfolgt und gut ist…
haha.. nur weil ich leuten zurückfolge heißt das doch nichts. Aber bevor du dann über meinen account herziehst. Eine andere beispielhafte rechnung. Pete Cashmore’s account (@mashable).. 1,8 mil leute. Er ist auch sehr bekannt muss ich gestehn. Bis du dir trotzdem wirklich sicher, dass er 18 millionen wert ist? Analysier mal seine links, wieviele sich wirklich für seine themen interessieren. Einfach nach bit.ly/ -> ..info/.. eingeben. Pro post interessieren sich ca 1000 leute für ein thema. Das ist richtig richtig viel und auch geld wert, denn gute seiten haben einen täglichen besuch von weit mehr als 1000 klicks. Er postet 20mal am tag, also rechne rechne rechne: 20k klicks ein akzeptables ergebnis, aber @robgreen’s account: in sachen vom nutzen des accounts um zu werben/promoten bzw. klicks -> nicht geeignet. Versteh mich nicht falsch.. es ist ja ok das er seinen account verkauft. Aber wert ist er nichts. Schon garnicht 50k, geschweige denn 1k (nicht persönlich nehmen rob).
Die sache ist halt die, er würde keine klicks bringen. Und darum geht es nunmal im geschäft. Promotion / klicks / buzzz… . Momentan klicken sehr viele auf seine Links und das ist auch so gedacht, denn schau dir mal die anzahl zeitungen/magazine an die dieses thema aufgreifen. Natürlich kann man jetzt einen schönen link verteilen in twitter. Die klicks zählen und den käufer so verarschen. Aber ich denke so wird das nicht klappen.
Geschweige dessen, das leute jederzeit unfollowen können. Und derjenige der dann den account kauft hat dann die ‘a-karte’.
ui, was am 1. Tag alles los war :-) viel Glück @Robert
[...] « Tag 1: Zwischenfazit [...]
[...] Basic verkauft seinen Twitter Account. Da Kritik ja nicht gerne gesehen wird, hier eine nüchterne Betrachtung der aktuellen Veränderungen (Follower und [...]
Im Grunde alles nur eine risen große PR Sache um auf Buzzrider aufmerksam zu machen. Aber naja warum auch nicht, denke zwar nicht das der Twitter Account dem Käufer so glücklich machen kann wie damals der Blog Kauf. Aber trotzdem viel glück… vielleicht hält sich der Kaufpreis ja auch in grenzen so dass sich nachher niemand auffregen brauch über diesen unnützlichen Kauf.
[...] Eines muss man @robgreen lassen – er schafft es immer wieder für eine PR zu sorgen, die wie eine Dampfwalze durch das Netz brettert. Robert hier, Basic dort – sogar der #ff wurde heute ausgesetzt und statt dessen zum [...]
Auch wenn ich die Sache mit dem Twitter Account durchaus bedenklich finde, muss auch ich zugeben, dass Du ja damit wirklich den erhofften Buzz erzeugt hast. Glückwunsch
Naja trotz des Buzz gab es aber auch viel kritische Stimmen. Ob man das also als Erfolg werten kann ist fraglich, vor allem weil es ja bislang noch immer nichts vom “Endprodukt” zu sehen ist.