Kurz und knackig vorneweg: Es gab zwar Anfragen hinsichtlich des Verkaufs des Accounts “@robgreen”, doch haben mich weder die preislichen Vorstellungen noch die Informationsmodelle (mit welchen Informationen der Kanal bestückt werden soll) angesprochen. Sprich, ich verlängere den Verkaufszeitraum bis ins nächste Jahr hinein:) Eile mit Weile.
Mission failure oder mission accomplished? Die Antwort ist einfach: Mission overcomplished! Mehr Buzz hätte ich nicht haben können. Unter dem Strich war der Buzz mindestens genauso hoch wie damals zum Verkauf des Basic Thinking Blogs. Ob ich nun den Account verkaufe oder nicht, spielt eine sekundäre Rolle.
Die Meinungen, ob sich eine Übernahme des Accounts auszahle, gehen weit auseinander. Oliver Gassner hat sich die Mühe gemacht, es sachlich-ökonomisch zu analysieren.
Die Meinungen ob der ethischen “Richtigkeit” eines Account-Verkaufs gehen ebenso -wie sollte es anders sein, das 1-Glühbirnen-Prinzip gilt immer- weit auseinander. Es ist zwar in Teilen interessant zu lesen, doch ist es wie mit Geschmack: Man kann sich bis in alle Ewigkeit darüber streiten. Mich selbst kümmern die Richtigkeits-Meinungen ehrlich gesagt recht wenig. Der Account-Verkauf steht in enger Kopplung mit dem Buzzriders-Vorhaben und unter diesem Vorzeichen bewerte ich den Buzz. Angesichts der Ziele von Buzzriders erachte ich die Verkaufsabsichten für ethisch richtig. Meinungen Dritter hin oder her.
Zur Info: Wie haben sich die Follower-Zahlen seit der Ankündigung des Verkaufsvorhabens verändert? Am 18.01. betrug die Follower-Zahl 5.045, aktuell sind es 4.797 Follower. Das entspricht einer Abnahme von 4,9% (-248). Der Rückgang war natürlich in den ersten Tagen am stärksten, mittlerweile zieht die Follower-Zahl wieder leicht an. Soweit zum Thema viel Anti-Brouhaha, wenig Wirkung.
So werde ich auch weiterhin alles daran setzen, Buzzriders auf den Weg zu bringen und bekannter zu machen. Was ohne Großspurigkeit in der Stimme bisher recht gut gelungen ist: Mir ist kein Web-Projekt in Deutschland bekannt, das bereits in der Vorphase so bekannt geworden ist. Und es geht nicht um wenig: Das Ziel ist, den Menschen ein Instrument in die Hand zu geben, das es ihnen ermöglicht, sich über das lokale Geschehen, die lokalen Gegebenheiten und Menschen in ihrer Umgebung zu informieren und auszutauschen. Es besteht hierin ein großer und ungedeckter Bedarf imho (?). Siehe hierzu auch den Artikel von Holger Schmidt auf Netzökonom/FAZ. Wenn Buzzriders bis 2014 seitens der deutschen Nutzerschaft als erste Anlaufstelle für “Lokales” wahrgenommen wird, habe ich meine Ziele erreicht.
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by RobGreen: Update Twitter-Verkauf @robgreen: http://bit.ly/6X0PUH...
[...] (mit welchen Informationen der Kanal bestückt werden soll) angesprochen”, schreibt Basic im Buzzriders-Blog. Damit bricht er nicht die Regeln, schon in den Bedingungen zur Versteigerung war von einem nicht [...]
[...] Elf Tage nach der Ankündigung, seinen Twitter-Account verkaufen zu wollen, zieht Robert Basic Bilanz. [...]
Und was genau bringt der Buzz in diesem Stadium? Außer dass wahrgenommen wird, dass sich seit dem letztzen Buzz für den Außenstehenden nichts getan hat? Und was wird dann zum Start von Buzzriders versteigert, Robert Basics Google-Kontakte?
kein gutes Angebot: Versteigerung des Twitteraccounts von Robert Basic geht weiter…
Zwar berichteten diverse Internetseiten,- Blogs und auch Printmedien über den geplanten Verkauf des Twitteraccounts von Robert Basic @robgreen, allerdings scheinen die Angebote für den Account für Basic noch nicht hoch genug zu sein, denn nun wurde ……
[...] Robert Basic zieht eine Zwischenbilanz zum geplanten Verkauf seines Twitter-Accounts @RobGreen. Auch wenn er noch keinen geeigneten Käufer mit einer vernünftigen preislichen Vorstellung gefunden habe, so sieht er sein Vorhaben dennoch auf einem guten Weg. Da fragt man sich natürlich reflexartig, ob er seinen Twitter-Account vielleicht gar nicht wirklich verkaufen will. [...]
[...] Robert war natürlich der erste, und kurze Zeit später folgte Basic Thinking mit der Nachricht. Der Twitter Account @robgreen wurde noch nicht versteigert, auch wenn er es eigentlich bis heute 12 Uhr tun wollte. [...]
Sorry, Robert, was wird das jetzt? Verkaufst du den Twitter-Account nun oder nicht? Du legst nicht wirklich viel Wert auf Direktkommunikation oder nicht? Du sprichst, dass alles dem “Buzz” über Buzzriders letztendlich entgegenkommt und sprichst davon, dass du mit deinem Verkaufsangebot 4,8 Prozent Follower verloren hast, nun aber wieder gewinnst, womit du es allen denen heimzahlst, die sich dagegen ausgesprochen haben und deinen Hype nicht gut fanden? Ich verstehe nur Rätsel.
Ggf. mal einfach überlegt, eine herkömmliche Businessfinanzierung für Buzzriders anzudenken? Das würde weitere Unsäglichkeiten sparen, denn ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass mit dem Twitter-Account irgendetwas beikommt und der dahinterliegende Asset noch nicht mal ansatzweise mit einem Blog zu vergleichen ist.
die Fragen der Reihe nach:
- Account wird verkauft, s.o.
- Follower-Zahl ist Info, Brouhaha-Effekt immer spannend für PR (sharing knowledge), “heimzahlen” ist was für Kinder
- Businessfinanzierung wird Mischung sein, kein VC im herkömmlichen Sinne, wichtig, um neuen Typ von Unternehmen zu modellieren und unter Beweis zu stellen
- Account-Wert ist natürlich ein “Asset”
Irgendwann rächt es sich, das “im-Gespräch-bleiben-wollen” um jeden Preis, denn irgendwann ist der Preis die Glaubwürdigkeit. Echte Leistung wäre mal was, Robert.
Roberts Glaubwürdigkeit ist doch ohnehin schon dahin. Meine Prognose für Buzzriders: es wird eine Totgeburt aufgrund des Egos von Herrn Basics.
Twitter Account zu versteigern…
[...] nicht überzeugt.
Es ist interessant zu lesen, wie die Leute darauf reagieren. Einige werfen ihm schamlose Werbung [...]…
Twitter scheint an Bedeutung zu verlieren…
[...] Auch Jan Tißler vom Upload Magazin hat beschlossen, seinen Twitter Account einzustellen. Zwar geht es letztlich „nur“ um den privaten Account, doch ein Stopp ist nun einmal ein Stopp. [...]…
Das Internet ist schon was feines. Es gaukelt völlig uninteressanten Menschen vor, sie wären wichtig und bedeutend.
Sehr traurig, wenn sie das auch noch glauben. :-(
Der Wert eines zu verkaufenden Twitter-Accounts tendiert nahe Null, wenn man sich mal genauer die Twitter-Policies anschaut. Ich zitiere: “Selling user names: Unless you have been specifically permitted to do so in a separate agreement with Twitter, you agree that you will not reproduce, duplicate, copy, sell, trade or resell the Services for any purpose.”
So viel Realitätsverzerrung möchte ich auch haben: Einerseits behaupten: “Der Buzz war riesig!” andererseits: “Soweit zum Thema viel Anti-Brouhaha, wenig Wirkung.”
Ehrlich: Bis auf eine Randnotiz in ein paar Medien und ein paar Tage semitrendingtopic im deutschen Twitterraum hat die Aktion zu nichts gereicht. Und dass die meisten Deiner Follower halt doch auch Karteileichen sind, ist eher das Fazit daraus, dass Dich nicht viel mehr entfolgt haben. Dafür hast Du Deine Credibility komplett verspielt. Glückwunsch zu der Aktion :/. Man könnte auch einfach sagen: Ok, das war ein dummer Fehler. Aber jetzt immer noch überheblich zu sein… ich verstehe es nicht.
@Besim, Twitter ist informed;)
@Raventhird, Deine Meinung, np damit. Sie entspricht nicht meinen Erfahrungen, daher entscheide und agiere ich anders als Du es tun würdest.
[...] von @robgreen , Twitter Account von Robert Basic Im Podcast erwähntes Video: re:publica 2008 direkte Stellungnahme im Blog von Robert Basic zur Info: Es gibt einen Radiomoderator Rob Green. Es handelt sich dabei aber nicht um Robert [...]
[...] von @robgreen , Twitter Account von Robert Basic Im Podcast erwähntes Video: re:publica 2008 direkte Stellungnahme im Blog von Robert Basic zur Info: Es gibt einen Radiomoderator Rob Green. Es handelt sich dabei aber nicht um Robert [...]