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Buzzing

Die Twitter-Aktion @RobGreen ist heute erfolgreich abgeschlossen worden. Käuferportal.de hat den Zuschlag bekommen: Käuferportal schenkt @robgreen zurück. Ich möchte mich bei Käuferportal ausdrücklich bedanken, als Sponsor Buzzriders zu unterstützen! Wer ist Käuferportal.de?

Zitat:
Käuferportal.de ist eine Vermittlungsplattform für beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen. So können Kaufinteressenten kostenlos drei vergleichbare Angebote von regionalen Anbietern für z. B. Telefonanlagen, Lohnabrechnung oder Webdesigner erhalten. Für Anbieter schafft Käuferportal.de die Möglichkeit, online neue Kunden ohne Fixkosten oder Streuverluste zu generieren.

„Seit eineinhalb Jahren vernetzt Käuferportal.de erfolgreich lokale Unternehmen und Anbieter. Dabei haben wir den Erfahrungswert gemacht, dass es immer wichtiger wird, im World Wide Web Angebote mit lokalem Bezug anzubieten. Buzzriders möchte genau diese Idee umsetzen und wir sind uns sicher, in Zukunft durch eine intensive Kooperation mit Robert diese Entwicklung voranzutreiben.“, so Mitgründer und Geschäftsführer von Käuferportal Robin Behlau über die Hintergründe der Aktion.

Robin Behlau, Mitgründer von Käuferportal hat auf Formspring.me einige Fragen dazu beantwortet. Inhaltlich findet man dort alles vor, was einen interessieren könnte.

Was kann man aus meiner Sicht noch dazu sagen, Richtung Buzzriders und meiner Person?
Mit 2-3 Tweets und einem Blog-Eintrag gelingt es, Buzz zu erzeugen. Andere rackern und strecken sich, geben Unsummen von Geld aus, erreichen aber nicht mal ansatzweise ähnliche Ergebnisse. Buzzriders ist im Vorfeld der Alpha-Phase (“klickbare Webseite”) das bekannteste Projekt im Deutschen Web, Punkt. Wer Erfahrungen und Ahnungen davon hat, wie schwer es ist, in die deutsche Presse als Jungunternehmen zu kommen oder im gesamten “User-Web” bekannter zu werden, kann sich vorstellen, welche Power und welche Finanzen man eigentlich benötigt, um das auch nur ansatzweise zu erreichen. Hier ist es mit geringsten Mitteln gelungen.

Überlegungen ob meiner Online-Reputation sind zwar nett und amüsant zu lesen, aber irrelevant für Buzzriders. Für mich sowieso. Der Kunde entscheidet über das Wohl und Wehe von Buzzriders, gewiss nicht Meinungen Dritter, die sich um meine Person ranken. Zumal mich das ganze Negativ-Gelaber und Bedenken an die Befürchtungen deutscher Unternehmen 1:1 erinnert: Was, wenn sich einer mal im Netz negativ äußert? Ja, was? Soll man aus diesem Grunde den Laden gar nicht erst aufmachen oder gleich wieder zumachen? Come on… Angst = Dummfug. Umgekehrt bewirkt es nämlich genau das Gegenteil von dem, was sich viele da draußen wünschen: Wäre es nicht schön, wenn Unternehmen offen und transparent ohne PR-Glättung kommunizieren? Sie spiegeln lediglich den krittelnden und ewig meckernden Kunden wider. Ich sehe nicht ein, warum ich schön schwurbeln soll, Angst haben muss noch ja keine Risiken eingehen soll. Die Konsequenzen habe ich im Artikel “wenn keiner auf dich da draußen wartet” erklärt.

Der Deal mit Käuferportal.de ist blitzeblank sauber gelaufen. Es war eine PR-Aktion mit Ansage, beide Seiten haben offen gelegt, um was es geht. Käuferportal ist mit einem Schlag ein ganzes Stück weit bekannter im Netz, Buzzriders nochmalig und erneut genannt worden, und ich als Blitzableiter habe die allermeisten, negativen Kritiken auf mich vereint, perfekter geht es nicht.

Geschäftlich zeigt es zudem einen weiteren, wichtigen Aspekt auf: Wer im Netz lokale Lösungen anbieten möchte, kann es entweder aus eigener Kraft versuchen oder besser zusammen mit anderen Anbietern gemeinsam den Markt bearbeiten, um insgesamt mehr Erfolg zu generieren, für alle Seiten. In dem Segment, in dem sich Käuferportal bewegt, aber auch Buzzriders, handelt es sich um frühe Märkte, die langsam aber sicher immer wichtiger werden. Je mehr Unternehmen an einem Strang ziehen, das Bewusstsein für lokale Märkte im Netz zu stärken umso schneller wird sich dieser Markt entfalten. Und dabei geht es um eine Reihe von Möglichkeiten, die einer Lösung bedürfen. So lassen sich gerade im Vorreiterland USA eine Reihe von neuen Entwicklungen beobachten, die lokale Internetservices immer weiter voranbringen. Warum sollten wir in D dem bloß zusehen?

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Der Beitrag wurde am Tuesday, den 19. January 2010 um 16:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

23 Reaktionen zu “Buzzing”

  1. Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by RobGreen: “Buzzing” und Aspekte rund um die Aktion von heute http://bit.ly/6PZMNg #buzzriders…

  2. Basicbewunderer says:

    Ah, endlich lobt der Chef sich mal wieder selbst. Hatte ich schon vermisst. Jetzt geht es bestimmt jeden Moment los mit Buzzriders, ich bin ganz sicher.

  3. Nacktscanner says:

    Darf man fragen, zu welchem Preis @robgreen verkauft wurde? Wie wird dieser Deal auf Seiten der beiden Partner steuerlich gehandhabt? Wird @robgreen morgen wieder angeboten? :-)

  4. Robert Basic says:

    @Bewunderer, Probleme mit Lob? Ich leide nicht an mangelnden Selbstbewusstsein. Sorry, dass Dir das stinkt:)

    @Nacktscanner ja, aber keine Antwort:) Steuerlich? Wozu gibt es Steuerberater? Die @RobGreen Story ist nicht zu Ende, es wird genug Möglichkeiten geben.

  5. Basicmittlerweileverehrer says:

    Wieso greifst Du mich denn an, obwohl ich alles toll finde, was Du machst? Das find ich echt…toll. Wann geht’s noch gleich los mit dem 8. Lokalwunder?

  6. Robert Basic says:

    du hast den Start verpassst, Mist:)

  7. Basicfastschonstalker says:

    Hihi, Du bist einer. Aber ich meinte doch den “richtigen Start”. Ich nerv ja auch nur, weil in vielen Gemeinden das Leben schon zum Erliegen kommt, weil sich immer mehr Bürger weigern, überhaupt noch irgendwas zu machen, bevor sie es nicht bei Buzzriders mit der Welt teilen können. Ach, ich seh grad, es gibt ein neues Posting, das verschling ich jetzt erst mal!

  8. Thomas says:

    Eine Aussage von Dir Robert zeigt, dass Du Dich nur in Deinem Microkosmos bewegst:

    Buzzriders ist im Vorfeld der Alpha-Phase (“klickbare Webseite”) das bekannteste Projekt im Deutschen Web, Punkt.

    Woran misst Du das? Ein paar Blogbeiträge? Ein paar Tweets? Zu kurz gegriffen in meinen Augen.

    Ich denke, da gibt es einige Projekte, die deutlich bekannter sind…

    Wahrscheinlich ist das auch nur ein Satz von Dir um Buzz zu erzeugen und ich wollte es mir verkneifen, überhaupt auf die Aktion zu reagieren, konnte aber nicht. Das hast Du geschafft. Allerdings hast Du bei mir einen sehr negativen Touch bekommen. Ich habe Buzzriders / basicthinking / @RobGreen gerne verfolgt gelesen, aber das hat sich komplett geändert.

    Schon die Idee mit dem “Verkauf” von einem Twitter Account (selbst wenn er 20.000 echte € gebracht hätte) einen Teil von buzzriders finanzieren zu wollen klingt absurd. Für die Summe bekommt man ne gute dynamische Webseite, aber kein Portal, dass Millionen von Usern “abfackeln” soll. Du kennst doch evangelisch.de, da muss Dir doch klar sein, was allein die Hardware für ein solches Projekt verschlingt…

    Nunja, Du brauchst ja keinen Bussinessplan, das wir die Community ja schon machen.

    Ich bin mir mittlerweile sicher, dass buzzriders eine Totgeburt ist/sein wird.

  9. Robert Basic says:

    würde gerne wissen, welche Projekte in dieser Phase mind. genauso bekannt sind? Frage das nicht, weil ich es besser weiß, sondern gerne wissen würde, um von denen was zu lernen.

    Was Finance angeht: Jeder Euro bringt Buzzriders voran, dass aber mit “Twitter” eine auch nur ansatzweise Finanzierung möglich wäre, ist absurd vom Gedanken her; ist mehr stille Post denn eine Überlegung wert. Meine Überlegung war es nie. Der PR Buzz war weitaus mehr wert als Bares.

    Der Spruch mit Totgeburt langweilt mich, um ehrlich zu sein. Ordne ich unter deutsches Negativtum ein und zucke mit den Schultern.

  10. Matze says:

    Hm, schon irgendwie eine seltsame Sache das ganze. Ob es denen nun genützt hat einen Twitter Account zu kaufen und wieder zu verschenken? Man sagt ja das schlechte Presse besser als gar keine Presse ist. Aber ob das wirklich zum erfolg führt. Weiss ja nicht…

    Warum brauchte es überhaupt einen PR Buzz? Du bist doch so bekannt, dass es wohl auch ohne Twitter-Account-Schein-Verkauf die gleiche Aufmerksamkeit bekommen hätte. Alles in allem irgendwie eine komische Aktion, finde ich.

  11. PeterPan says:

    Dankt dem PR-Gott für diese grandiose Lektion!

    “Buzzriders ist im Vorfeld der Alpha-Phase (“klickbare Webseite”) das bekannteste Projekt im Deutschen Web, Punkt.” Wenn ich sowas schon höre…

  12. Robert Basic says:

    dann gehts Dir besser? :))

    @Matze, ich denke, dass es ohne Buzz schleppender voran gehen würde. Es ist schwer genug, Menschen für alle möglichen Ecken und Enden zu finden, von A bis Z, denn es handelt sich immer noch um ein Mitmachprojekt

  13. [...] wurde wieder von Robert übernommen. Alles war eine schon länger vorbereitete Aktion, um “Buzz” zu erzeugen. Gewisserweise ist das gelungen, wenn es verglichen mit dem Blogverkauf auch [...]

  14. Die Grundidee des Projekts finde ich ja immer noch ganz gut, aber muss man denn wirklich so eine Aktion fahren? So etwas erreicht doch sowieso nicht den Otto-Normal Verbraucher, sondern nur diejenigen, die sich bereits im sozialen Netz tummeln. Eventuell schreibt Welt-Kompakt mal drüber, aber wenn jemand in den Printmedien diese Aktion resümiert, würde das ganze sicherlich nicht als Genie-Streich in die Analen eingehen. Naja. Drücke trotzdem die Daumen, dass das ganze irgendwann mal irgendwie realisiert wird.

  15. [...] der Twitter-Account für einen fünfstelligen Betrag den Besitzer — um anschließend zurück geschenkt zu werden… Gleichzeitig scheint auf das ehrgeizige Buzzriders-Projekt niemand zu [...]

  16. Martin Birk says:

    Ich fand die Aktion mit dem Twitter ACC sehr unterhaltsam und sie hat sicher auch einige gebracht. Ich frag mich nur warum man sich selbst so loben muss? Das das eher negative Feedback herbeiruft und einen faden Beigeschmack hinterlässt ist doch klar.

    Davon abgesehen kann ich mir vorstellen das Buzzriders etwas wird. Die Bekanntheit steigt ja von Tag zu Tag.

    Bin auf die nächste Aktion gespannt :D

  17. Björn says:

    Die deutsche Übersetzung von “buzz” ist aber nicht “Gelaber”, oder?

  18. Robert Basic says:

    @Stefan, Otto Normalverbraucher erreicht es sehr wohl, natürlich nicht flächendeckend. Den interessiert nicht irgendwas mit Twitter in dem Beispiel/Fall, sondern er wird sich an den Namen erinnern. Das gilt es immer wieder zu wiederholen, auf alle erdenklichen Arten. Die Internetszene als solche bekommt es eh mit, da muss ich nicht daran denken, irgendwas Spezielles zu machen.

    @Martin, große Klappe ist in D zwar nicht gern gesehen, aber besonders klein muss ich Buzzriders deswegen nicht machen.

  19. Robert Basic says:

    @Björn, wenn Du es so übersetzen möchtest, go.

  20. Rob Vegas says:

    Respekt Robert! Selten eine so ehrliche Sicht der Dinge gelesen.

    Hier zu kommentieren ist ja irgendwie auch Gratis-Buzz ;-)

  21. Ecki says:

    Den Dir so wichtigen “PR Buzz” hast Du in der Tat erreicht. In diesem Kontext fällt mir auch ein schönes Sprichwort von Oscar Wilde ein: “Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.”

    ABER: Was soll der “PR Buzz” bitte zum jetzigen Zeitpunkt? Nach meinem Eindruck (der durchaus falsch sein kann) ist ein erster Buzzriders-Launch doch frühestens für Ende 2010 oder gar erst 2011 geplant, oder?

    Also warum dann diese Aktion zum jetzigen Zeitpunkt? Über den Deal mit käuferportal kräht doch in einigen Wochen bzw. Tagen kein Hahn mehr nach. Wir wissen doch alle, wie schnelllebig das Internet ist.

  22. Jim says:

    Ja irgendwie war die Aktion doch sehr kurzlebig und nach dem Buzz kam ja bis heute nichts mehr, sodass der ganze Buzz umsonst war. Oder wolltest du nur beweisen, dass du Buzz erzeugen kannst ohne eine konkretes Ziel zu haben?

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