Whats next?

Knackig zusammengefasst:

1. Die Buzzriders Module werden umgesetzt, die Entwickler werden demnächst eingeladen, die IT-Umsetzungsstrategie durchgesprochen

2. Ich bastel an einem Business/Finanzierungsplan, um notwendiges Kapital gezielt einzusammeln, ein Teil via Sponsoring, ein Teil via Investoren. Das inkludiert ebenso Ressourcen, die mit Know-How und Technologie-Sharing zu tun haben. Startphase ist Februar, bis April will ich resümieren, wie weit wir damit gekommen sind. Je nachdem können wir mehr oder weniger Tempo an den Tag legen.

3. Marketingtechnisch wird uns das Walter-Eucken-Berufskolleg / Düsseldorf unter die Arme greifen. Azubis des ersten Lehrjahres des Ausbildungsbereiches “Kaufleute für Marketingkommunikation” werden ab April bis Juni/Juli an eigenen Marketingkonzepten arbeiten.. Das passt wunderbar zeitlich mit der softwaretechnischen Umsetzung von Buzzriders zusammen. Hier ein riesiges Dankeschön an André Paetzel, der dies möglich gemacht hat!! Und ganz besonders freut es mich, dass junge Menschen, die noch nicht eingegleist denken, an schlagkräftigen Konzepten werkeln. Wenn die ein Stück weit Begeisterung erfahren, wird das mehr wert sein als alle Marketingagenturen der Welt.

4. Wir haben zudem in Aussicht, das gesamte Corporate Design über eine bekannte Agentur im Rahmen eines Pro Bono Projekts erstellt zu bekommen. Wow! Hierbei dürfte es einige spannende Sachen zu bieten geben, da wir vor haben, den Prozess Schritt für Schritt von außen zu begleiten und Feedbacks einzuholen. Das Vorgehen beruht auf einer exzellenten Idee von André;)

5. Das Wording wird über einen Meister der Texte übernommen, dessen Namen ich demnächst vorstellen werde. Hier gilt: Wir werden eine Startlokation auswählen, uns die regionalen Begebenheiten anschauen, das Gesamtprodukt zunächst in eine Richtung fokussieren, um damit gezielt zu testen, wie und ob man eine lokale Userschaft erreichen kann.

6. Auch in Richtung Newsaufbereitung tut sich etwas. Ich versuche zur Zeit, eine bekannte Firma zu gewinnen, um lokale News via Videonachrichten zu stemmen. Gerade bei der Lösung “lokale News” werde ich mit Buzzriders eine Doppelstrategie fahren, nicht nur aus Risikodiversifikationsgründen, aber auch:) Es ist durchaus denkbar, dass ein Team aus rund 10-20 Personen ein gesamtes Stadtareal mit lokalen Nachrichten aus dem long tail versorgen kann. Unabhängig zunächst von der Frage, ob es gelingt, ein dichtes social network auf lokaler Ebene aufzubauen (was ein local social network mit lokalen Nachrichten zu tun hat? Siehe Artikel).

7. Wenn es funktioniert, werde ich einen Ideen-Manager bei Buzzriders beschäftigen, der die Aufgabe hat, einerseits Ideen einzusammeln, strategisch einzusortieren und für eine dauerhafte Innovation zu sorgen. Ich würde diesen Menschen als echten Störfaktor willkommen heißen;)

8. Das Buzzcamp No. 6 wird in FFM stattfinden, genaue Termin wird noch fixiert. Wohl Ende Januar. Dreh- und Angelpunkt: Spielerische Grundkonzepte für die Nutzung von Buzzriders.

You can leave a response, or trackback from your own site.

6 Responses to “Whats next?”

  1. Jürgen says:

    Klingt doch gar nicht schlecht. ;) Frage mich jetzt nur, ob das nicht auch ohne den Buzz aus der Twitter-Account-Geschichte möglich gewesen wäre. Wäre es?

  2. André says:

    Jap das stand schon zum Teil vorher fest, aber der Verkauf hatte ja auch andere Gründe!

  3. Dirk says:

    Also sorgt André für das kostenlose Marketing und die kostenlose Umsetzung des Corporate Designs. Ich hoffe nur, das er später auch an den Einnahmen dieses Projektes beteiligt wird… ;)

    Klar bleibt es jedem überlassen, hier mitzuarbeiten. Und jeder hat so seine Gründe. ABER wäre es fairer, wenn die Hauptbeteiligten an dem “Unternehmen” beteiligt würden. Werden Sie?

  4. André says:

    @Dirk
    Dein weblog ist ja mal richtig cool, musste erst einmal schauen, ob sich nicht zufällig mein Photoshop geöffnet hat!

  5. Nicolas says:

    @Dirk

    Das Thema Beteiligung bzw. Belohnung eines jeden Einzelnen zieht sich wie ein roter Faden durch das Projekt und wurde schon vor dem 1. Camp diskutiert.
    Das es bis jetzt hierzu kein System gibt, zeigt wie komplex dieser Punkt ist.
    Die Mitmacher kommen zudem aus völlig unterschiedlichen Lagern und soziale sowie politische Prägungen führen zu unterschiedlichen Erlösmodellen. Das jeder am Ende seinen Erlös, auch jenseits von monetären Dimensionen, aus dem Projekt ziehen kann, ist für mich der zentrale Punkt an Buzzriders.

    Wie unterschiedlich Motivationen sein können zeigen ähnlich gelagerte Projekte, wie Wikipedia oder Mozilla. Hier gibt es von dem regelmäßigen Einkommen, über Referenzen und Reputationen bis hin zu dem Gefühl etwas zu Bewegen alle Differenzierungen.

    Du und alle interessierten sind herzlich eingeladen an dieser Diskussion teilzunehmen, das kann dem Ergebnis nur dienen.

  6. André says:

    Das was Nic sagt trifft es eigentlich sehr gut auf den Punkt. Außer mir gibt es natürlich noch viele andere, die bis dato einiges an Zeit für Buzzriders aufgewendet haben. Ich denke, dass jeder sich darüber freuen würde, wenn später sogar mal etwas finanzielles dabei rumkommen würde. Doch davon können wir zum jetzigen Zeitpunkt alle nicht ausgehen.
    Aber ich kann für mich sagen, dass ich alleine durch Buzzriders so viele interessante Leute kennen gelernt habe, die mir zu dem ermöglicht haben, an weiteren spannenden Projekten mitzuarbeiten, an die ich so wahrscheinlich nie dran gekommen wäre. Für mich birgt das Projekt einen Riesen Mehrwert, bei dem ich in dem letzten Jahr so viel gelernt habe, wie sonst noch nirgendswo. Für mich war es eine ganz neue Form des Arbeitens, bei dem ich bis jetzt viel gelernt habe und viele Ideen einbringen konnte.
    Da gehört es für mich dazu, die Möglichkeiten, die sich mir bieten, mit einzubeziehen.
    Ein Projekt, auf das ich noch genauer eingehen werde, mit den Berufsschülern, ist auch für mich wieder eine tolle Gelegenheit, etwas zu lernen.
    Wenn das andere Projekt auch noch klappt, dass können wir uns glaube ich alle für Buzzriders und mit Buzzriders freuen. Denn solche Gelegenheiten bieten sich nicht oft. Und wenn ich dabei mitwirken kann, wird es mir bestimmt nicht schaden.
    Außer Robert will auch noch meinen Twitter Account verkaufen ;D

    Bis dahin bleibt nur zu sagen. Macht einfach mit, denn es macht wirklich Bock.

Leave a Reply

Subscribe to RSS Feed Follow me on Twitter!