Buzzriders wird lokale Nachrichten abdecken. Es liegt nahe, dass man ebenso Stück für Stück überregionale Nachrichten aufbereitet. Ob diese nun in Ressorts oder über eine andere Aufteilung untergliedert werden, ist noch offen. Ein wesentliches Merkmal von Buzzriders ist, dass User Nachrichten auf lokaler Ebene schreiben und zusammenstellen können. Dieses Prinzip gilt es, auf überregionaler Ebene fortzusetzen. Dazu steht uns einerseits das “Zooming” konzeptionell zur Verfügung (News auf Straßenebene können nach “oben” wandern). Und andererseits? Hierzu haben wir eine Idee entwickelt, die wir Hybrid-Blogging nennen. Das auch optisch und nicht nur funktional das Prinzip verdeutlichen soll, wie User zusammen mit dem Redakteur eines thematischen, überregionalen News-Kanals an der News-Aufbereitung arbeiten können.
Hierzu eine Skizze:
Links befindet sich der klassische Blog-Bereich, den ein Autor pflegt und verwaltet. Rechts befindet sich der Teil, der von Usern befüllt werden kann. Diese Einträge sollen News-Charakter haben und passen thematisch zu dem Blog. Beispiel: Ein IT Blog wird von mir betrieben und beschäftigt sich mit wichtigen IT Themen. Rechts posten die User beliebige Nachrichten ihrer Wahl aus dem IT Bereich. Sprich: Der Blog-Autor geht mehr in die analytische Tiefe, die User sorgen für die Vielfalt der Nachrichten. Den User-Bereich kann man sich wie eine Facebook-Timeline vorstellen. Jeder Beitrag ist kommentierbar, ein Re-Buzzing ist ebenso möglich (bei Facebook “i like”), Bilder werden in einer Preview gezeigt (oder aber auch Videos). Sollte der User im Blog einen Einzelartikel aufrufen, wäre es ideal, wenn dazu passend weitere News-Einträge der User auf der rechten Seite angezeigt werden.
1. “Blog + Timeline“: Technisch verheiratet man sozusagen Wordpress mit der Timeline-Funktion von Facebook (Obacht: Man benutzt nicht Facebook, sondern imitiert deren Timeline-Funktionspaket. Selbstverständlich kann man ein Login via Facebook-Connect anbieten -> News auch auf Facebook veröffentlichen).
2. “Gleichberechtigung“: Inhaltlich stellt man die User zum eigentlichen Blog-Autor mehr oder minder auf die gleiche Stufe. Was bei bisherigen, klassischen Blogs nicht der Fall ist. Kommentare wirken “untergeordnet”, animieren den User recht wenig zum Mitmachen und bieten ihm auch keine echte Möglichkeit an, sich eigenständiger einzubringen. So muss der User stets darauf warten, dass der Blog-Autor die richtige Nachricht bringt, die ihn zum Mitmachen anregt. Statt dem User eine Möglichkeit anzubieten, eigene News zu verfassen.
3. “Short News“: Das Bloggen ist nicht für jedermann etwas. Statt dem User also das Angebot zu machen “blogge doch mit” (was häufig ein Blog stark verwässern würde und auch wie gesagt für viele nicht per se in Frage käme), kommt man ihm entgegen und bietet ihm die Chance, kurze Beiträge prominent zu erstellen. Nach dem Motto “keine Bange, tut nicht weh, dauert nicht lange, werde Deine Nachricht schnell los”.
4. “Suchaufwand verringern“: Interessant ist dabei ein weiterer Effekt, der sich ergeben kann: Der Autor des Blogs bekommt haufenweise Anregungen durch die User-News, neue Nachrichten analytisch zu verarbeiten. Und muss nicht mehr selbständig nach News im Netz suchen. Was unter Umständen sehr lange dauern kann, um geeignete Nachrichten zu finden. So weisen ihn die User darauf hin.
5. “Vielfalt der News“: Damit stärkt man gesamtheitlich die Power des Informationskanals, da die User zusammen mit dem Autor eine Fülle an Informationen den Lesern anbieten, die ein klassischer Blogger alleine so nicht mehr produzieren kann.
6. “Networking“: Und man stärkt zugleich die Beziehung zwischen den Autoren (Blog-Autor und (!) newsproduzierenden User) und den Lesern. Dies kann auch bedeuten, dass ein User, der regelmäßig Nachrichten verfasst, neben dem Blogger ein eigenständiges Netzwerk an Kontakten aufbaut!! Das ist so bei den Kommentierenden selten der Fall. Wer ist denn bisher derjenige, der die Kontakte bekommt? Der Blogger! Warum nicht auch der Kommentierende? Weil er auf einem klassischen Blog nicht im Fokus steht, klar. Ein weiterer Motivationspunkt für den User, sich einzubringen.
7. “Top-News“: Um in der Fülle dieses neuartigen Informationsangebotes dem Leser zu helfen, kann man natürlich User-News in Form von “Top-News” eigenständig anzeigen. Top-News sind die News, die von Usern als gut/wichtig bewertet (“rebuzzed”) und auch häufiger kommentiert wurden.
Die Idee für Buzzriders sollte nun klar sein. Wir werden dieses System Stück für Stück implementieren. Was ich zudem tun werde: Mich mit einem Wordpress-Experten zusammen tun, der ein eigenständiges Plugin entwirft. So dass Wordpress-Blogger diese Idee für sich testen können und wenn es gefällt, dauerhaft nutzen. Dahinter steht eine der Grundideen von Buzzriders, Ideen zu sharen, die nicht unbedingt technisch über Buzzriders laufen müssen.
Habts Ihr weitere Ideen, zB die Anordnung der Informationsblöcke, mehr funktionale Interaktion zwischen Blog und Newsstream, dergleichen? Spricht:)
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This post was mentioned on Twitter by RobGreen: Hybrid-Blogging: Erweiterung der Blog-Idee http://bit.ly/5ZADmc #buzzriders…
Diese Idee finde ich – für Themenblogs mit einem klar umrissenen inhaltlichen Spektrum – ausserordentlich spannend!
Sensationell!
Wird ‘ne Totgeburt. Glaub’s mir. – Aber ich werd’s dennoch weiter verfolgen… ;)
[...] buzzriders.com: Buzz News: Hybrid-Blogging [...]
was wird denn hier anders als bei anderen? zb bei google news?
So sieht mein Blog sehr grob seit Jahgren schon aus.
Das einzige was ich krieg sind Beschwerden, ich hätte zuviele Widgets drin ;)
[...] Buzz News: Hybrid-Blogging » Ideen, News, vorschau » BUZZriders Blog Weblogs als Mashups (tags: icommented) [...]
[...] Lösung könnte also eine Art Hybrid-Blog sein, wie Robert Basic es für sein Projekt Buzzriders kürzlich vorgestellt hat. Die sehr interessante Idee stellt Blogger und Kommentatoren auf eine Stufe. Basic dazu: [...]