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	<title>BUZZriders Blog &#187; buzzcamps</title>
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		<title>IST-Stand Buzzriders, Teil 2</title>
		<link>http://blog.buzzriders.com/2009/10/02/ist-stand-buzzriders-teil-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buzzcamp]]></category>
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Teil 1: Startphase und Grundlagen
In Teil 2 gehe ich auf die Buzzcamps ein. Was haben sie gebracht, wozu waren sie gut, was haben wir damit erreicht? 
Buzzcamps? Man nehme Barcamps, offene Sessionstrukturen und setze Buzzriders als Oberthema. Es handelt sich um eine physissche Veranstaltungsreihe, die am Wochenende stattfindet, die bisher von rund 100 Personen besucht [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.buzzriders.com/2009/10/02/ist-stand-buzzriders-teil-1/">Teil 1: Startphase und Grundlagen</a></p>
<p>In Teil 2 gehe ich auf die Buzzcamps ein. Was haben sie gebracht, wozu waren sie gut, was haben wir damit erreicht? </p>
<p>Buzzcamps? Man nehme Barcamps, offene Sessionstrukturen und setze Buzzriders als Oberthema. Es handelt sich um eine physissche Veranstaltungsreihe, die am Wochenende stattfindet, die bisher von rund 100 Personen besucht wurde und die dort am Buzzriders Konzept mitgewirkt hatten. &#214;konomisch gesehen wurde dort ein Wert von ca. 110.000 Euro generiert, wenn man es rein kostentechnisch betrachtet (basierend auf Zeiteinheiten und Reisekosten/Verpflegung).</p>
<p>Wir haben bisher drei Buzzcamps an wechselnden Location veranstaltet, ungef&#228;hr im 4 Wochen Rhythmus. Das <a href="http://buzzriders.mixxt.com/networks/events/index">n&#228;chste Buzzcamp</a> -No.4- kommt am 17./18.10. nach D&#252;sseldorf und findet in den hochkreativen R&#228;umlichkeiten der Agentur Grey statt.</p>
<p>Warum kommen die Menschen zum Buzzcamp? Das hat verschiedene Gr&#252;nde. Neugier, Faszination eines neuartigen Projekts, Aussicht auf finanziellen Erfolg, Wissensteilung, unternehmerisches Denken trainieren, Networking, usw usf. </p>
<p>Gibt es ein Grundmuster, um was f&#252;r Menschen es sich dabei handelt? Bisher ist keines zu erkennen. Es ist eine bunte Mischung aus allen Branchen, Expertisen, Arbeits- und Lernverh&#228;ltnissen und Alterstrukturen. Es handelt sich mitnichten nur um reine Internet Poweruser. </p>
<p>Das erste Buzzcamp kann man wie folgt umschreiben: Die Teilnehmer hatten die h&#228;rteste Nuss zu knacken, n&#228;mlich Buzzriders eine konkretere Ausrichtung zu geben. Das Gemenge an Ideen und Diskussionen hatte die Basis f&#252;r das Buzzcamp 2 geschaffen. Es zeichnete sich fr&#252;h ab, dass die Gedanken in Richtung Social Networking gekoppelt mit lokalen Informationen gehen. </p>
<p>Das zweite Buzzcamp war dementsprechend viel konkreter: Ohne dass sich die neuen Teilnehmer pers&#246;nlich mit den ersten Teilnehmern abgestimmt h&#228;tten, ging es erneut in die Richtung Social Network gekoppelt mit Lokalinfos im Sinne von b&#252;rgerjournalistischen News.</p>
<p>Beim dritten Buzzcamp wurde diese Grundausrichtung mehr als deutlich, da sich in der Zwischenzeit Mitmacher zusammengefunden hatten, die &#252;ber die Buzzcamps hinaus an Buzzriders begonnen hatten mitzuwirken. Zwischen dem zweiten und dritten Buzzcamp kristallisierte sich ein Kernteam heraus, die sich selbst organisierten und selbst&#228;ndig weiter am Konzept mitdachten. So ist es kein Wunder, dass wir in Frankfurt eine Minibuzzcamp Meeting abhielten, vor dem dritten Buzzcamp noch. Und die Grundausrichtung explizit festhielten.</p>
<p>Auf dem dritten Buzzcamp haben wir folgerichtig die Grundelemente ausgearbeitet. Das grob unterteilt wie folgt aussieht: Finanzplan (hier mit Schwerpunkt auf Beteiligung der Mitwirkenden), Grundelemente eines lokalen Social Networks, Registrierungsprozess, Marketing (hier Schwerpunkt Slogan&#8230; das h&#246;rt sich nach wenig an, subsummiert aber zahlreiche Gedanken, was ungemein wichtig ist) und Grundans&#228;tze, wie man aus den lokalen Modulen b&#252;rgerjournalistische News generieren k&#246;nnte.</p>
<p>Die Buzzcamps gehen nicht nur einher mit der Bildung eines Personenkreises, der sich intensiv mit Buzzriders befasst, sondern auch mit dem virtuellen Zusammenarbeiten, um nicht nur auf die Buzzcamps angewiesen zu sein. Auch das ist ein flie&#223;ender Prozess, den man als iterativ betrachten kann. Kein Wunder, denn sobald sich ein Kernteam gefunden hat, braucht man virtuelle L&#246;sungen f&#252;r die kontinuierliche Zusammenarbeit, unabh&#228;ngig einer physischen Location. Klingt banal, ist es aber nicht. Um die Tragweite zu verdeutlichen: Es war zu Beginn &#252;berhaupt nicht klar, wie man denn virtuell zusammenarbeiten wird, wo entschieden wird, was zu tun ist, wer entscheiden wird. Entscheidet bei Euch im Unternehmen etwa ein Au&#223;enstehender im Sinne von Nicht-Mitarbeiter so mit? Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen, was das bedeutet! Antwort: Es hat sich ergeben, so wie ich es mir gew&#252;nscht hatte, dass es nicht vorgegeben werden darf. Ich will an dieser Stelle nicht weiter ausholen, was diese neuartigen Mitentscheidungsprozesse bereits in der Wiege des Unternehmens bedeuten. Genug Denkfutter f&#252;r Weiteres.</p>
<p>Es ging und geht um das Finden einer L&#246;sung, die Kommunikation, Dokumentation, Teambuilding, Workflows wie auch Taskmanagement erm&#246;glicht. Was letztlich die eigentliche Arbeit am Buzzriders-Konzept darstellt. So viele Projektmanagement Tools es da drau&#223;en auch gibt, aber so wirklich zufrieden ist man mit keinem. Demnach w&#228;chst es organisch zusammen. Momentan bauen wir uns unsere Wunschl&#246;sung St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck unter dev.buzzriders.com zusammen. Die momentan wie folgt aussieht bzw. aussehen wird: Forum, Wiki, Laconica und ein Projekttool. Nebst einem Blog, GitHub, Mixxt.com f&#252;r die Buzzcamps und statischen Erkl&#228;rb&#228;rseiten. H&#246;rt sich simpel an? Wenn man es konsequent laufen l&#228;sst, dass sich St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck eine L&#246;sung findet, um verschiedene Needs abzudecken, dann nicht:) So hat es sich zB gezeigt, dass ein Forum alleine bei Weitem nicht gen&#252;gt, alle Mitglieder ad&#228;quat und zeitgerecht, ohne dass es zuviel Zeit raubt, zu informieren. Demnach braucht man -was man erst dann erkennt, wenn man das Forum nutzt- eine flie&#223;ende, knappe Kommunikation, die &#246;ffentlich ist und das &#8220;Buzzriders-Leben&#8221; (und Miterleben) stetig vermittelt. Den Kermitgliedern ebenso wie denen, die sich hin und wieder einklinken wollen. Bin selbst &#252;berrascht, dass Twitter-Erfahrungen f&#252;r die Projektkommunikation n&#252;tzlich sind.</p>
<p>Es ist anzunehmen, dass wir uns &#252;ber das Laconica-Tool (wer es nicht kennt: Eine Open Source L&#246;sung angelehnt an Twitter) informell auf dem Stand halten, woran wir gerade arbeiten und spinnen, nebenbei den Teamspirit st&#228;rken (was immens wichtig ist und nicht untersch&#228;tzt werden sollte), auf dem Forum formeller werden, dort Entscheidungen treffen, um letztlich im Wiki die Entscheidungen und Tasks festzuhalten. Die ins Projekttool &#252;berf&#252;hrt und im Blog nach au&#223;en berichtet werden.</p>
<p>Nebst den neumodischen Ma&#223;nahmen zur Projektbew&#228;tligung haben wir ein telefonisches JourFix auf Wochenbasis eingef&#252;hrt. Auch das ist recht neu und bef&#246;rdert das Projekt ungemein. Zudem treffen sich einzelne Kernmitglieder immer wieder zwecks pers&#246;nlichem Austausch. </p>
<p>Aber um es ganz deutlich zu sagen: Nicht die virtuelle Zusammenarbeit entscheidet, sondern die Personen, die ein Gesamtteam ausmachen. Es ist unterm Strich nicht so wichtig, ob man nun ein Forum hat, das gelb angestrichen ist, oder ein Wiki, das hervorragend dokumentiert. Die Macher finden ihren Weg zueinander. Dazu waren die Buzzcamps unabdingbar, damit die Teilnehmer zusammenfinden, aus denen ein Kernteam entstanden ist.</p>
<p>Summa summarum?<br />
- Die Buzzcamps waren unabdingbar f&#252;r die Grundausrichtung von Buzzriders<br />
- ohne Buzzcamps kein Kernteam<br />
- die regelm&#228;&#223;igen Teilnehmer sorgen f&#252;r den Austausch mit den neuen Teilnehmern, um die Grundausrichtung weiter zu spezifizieren<br />
- das pers&#246;nliche Element geht weit &#252;ber das Virtuelle hinaus<br />
- virtuelle Zusammenarbeit ergibt sich nachrangig, wird zunehmend wichtiger</p>
<p>Wenn ich nun an die drei Buzzcamps und das, was sich daraus ergeben hat, zur&#252;ckdenke, dann muss ich selbst kr&#228;ftig staunen, obgleich ich ein Anh&#228;nger offener Strukturen und Vorgehensweisen bin: Dass man auf diese Weise ein Unternehmen, ein Produkt und ein Gesamtpaket auf die Beine stellen kann, ist erstaunlich. So radikal anders als herk&#246;mmliche Unternehmensgr&#252;ndugen. Das, was als Experiment gestartet ist, hat das Experimentalstadium verlassen. Es ist nicht verworfen worden, sondern hat sich mehr als produktiv bewiesen. Vieles m&#246;gen Dritte noch viel besser machen, schneller, weiter, h&#246;her, von mir aus:) Machen, nicht reden. Buzzriders ist folgerichtig ein zweigeteiltes Projekt: Das Produkt als solches und das Werden des Produktes nach dem Wikinomics-Prinzip (&#8220;company &#038; product building&#8221; zugleich).</p>
<p>Im dritten Teil kommen wir zu dem, was viele ungeduldig einfordern: &#8220;Wir wollen was sehen&#8221;. Anklickbare Webseiten und dergleichen Profanes:) Das Produkt. Wer die ersten beiden Teile verstanden hat, braucht an sich das Produkt nicht zu sehen, kann f&#252;r sich abstrahieren, wie man Dritte an Unternehmen beteiligen kann. Wer sich nur f&#252;r das Produkt interessiert, der m&#246;ge den dritten Part lesen (h&#228;tte ich auch vorher sagen k&#246;nnen, dass man sich den zweiten Part schenken kann:). Coming.</p>

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