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	<title>BUZZriders Blog &#187; konzept</title>
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		<title>Homo homini lupus und Homo ludens</title>
		<link>http://blog.buzzriders.com/2010/01/12/homo-homini-lupus-und-homo-ludens/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 13:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buzzriders]]></category>
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„lupus est homo homini“ ist ein Zitat des R&#246;mischen Kom&#246;diendichters Titus Maccius Plautus (ca. 250 v. Chr. – ca. 184 v. Chr.). Der Originaltext lautet: „lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.“. Die deutsche &#220;bersetzung: &#8220;Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, nicht ein Mensch, wenn man sich nicht kennt&#8220;.
(Wikipedia)
Es ist [...]]]></description>
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<p>„<em>lupus est homo homini</em>“ ist ein Zitat des R&#246;mischen Kom&#246;diendichters Titus Maccius Plautus (ca. 250 v. Chr. – ca. 184 v. Chr.). Der Originaltext lautet: „<em>lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.</em>“. Die deutsche &#220;bersetzung: &#8220;<em>Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, nicht ein Mensch, wenn man sich nicht kennt</em>&#8220;.<br />
(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_homini_lupus">Wikipedia</a>)</p>
<p>Es ist wohl kein Geheimnis, wenn man feststellt, dass Menschen manchmal wahrhafte Drecks&#228;cke sein k&#246;nnen. Zu sich und anderen. Wir werfen eben nicht mit Heiligenscheinen um uns herum. Habgier, Eifersucht, Rachsucht, Fremdenhass, Eitelkeit, Ma&#223;losigkeit, Machtgier. Alles als solche negativ bewerteten Eigenheiten unser einer. Nur, es macht uns als Mensch komplett. Ob wir wollen oder nicht.</p>
<p>Nette Einleitung, aber warum und wozu? Ich w&#228;re bescheuert, wenn ich bestimmte Eigenheiten der Menschen beim Design des Produktes (britisch zu verstehen, Design = Funktion) nicht ber&#252;cksichtigen w&#252;rde. Um damit zum Punkt &#8220;Homo ludens&#8221; &#252;berzuleiten.</p>
<p>Das gedankliche Konzept von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Huizinga">Johan Huizinga</a>&#8221; erachte ich als einen ma&#223;geblichen Erfolgsbaustein f&#252;r Buzzriders. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_ludens">Zum Konzept</a>:</p>
<blockquote><p><em>Zusammenfassend l&#228;sst sich festhalten, dass das Spiel eine grundlegende menschliche Aktivit&#228;t ist, die Kreativit&#228;t, und im Wettkampf Energie und Kraft freisetzt. Damit enth&#228;lt das Spiel das Potential, verfestigte Strukturen zu durchbrechen und Innovation hervorzubringen. Deshalb sind spielerische Elemente auch in vielen Kreativit&#228;tstechniken und modernen Managementschulungen enthalten, die darauf zielen, neue, kreative und innovative Ergebnisse zu erzeugen. Das Spiel scheint eine menschliche Aktivit&#228;t zu sein, die in der Lage ist, die Elemente einer Situation so zu ver&#228;ndern, dass Neues und Unbekanntes entsteht und L&#246;sungen f&#252;r scheinbar nicht mehr l&#246;sbare Probleme gefunden werden k&#246;nnen.</em></p></blockquote>
<p>Das Konzept wirkt in meinen Augen und Vorgehensweise nach innen und au&#223;en. Nach innen, um Funktionen zu testen, zu verwerfen, im Sinne eines gedachten &#8220;Spiels&#8221;. Um sich anzun&#228;hern an ein Gesamtpaket, das mit minimalem Funktionsumfang und -Design maximalen Kundennutzen wie auch Spa&#223; verspricht. Nach au&#223;en geht es um das Konzipieren spielerischer Elemente, die es den Usern erm&#246;glichen, Buzzriders spielerisch zu entdecken, nicht vor Buttons und Links zur&#252;ckschreckend. Die bei entsprechendem Design dazu beitragen, weitere User anzuziehen. Und vor allen Dingen gerade zu Beginn das &#8220;leere Stra&#223;en&#8221;-Problem umschiffen. Was das ist? Was macht ein User mit sich allein im Ort auf Buzzriders? In einem Social Network? Nix! Eben. Spielerische Elemente k&#246;nnen ihn dazu bewegen, weiter zu machen statt auszusteigen.</p>
<p>Meine pers&#246;nliche Meinung: Interdisziplin&#228;res Vorgehen bei der Gestaltung eines Webservices (ob station&#228;r oder mobil) sind heute gefragt. Die Spieleindustrie beherrscht dieses Metier naturgem&#228;&#223;, ganz besonders Unternehmen wie Blizzard. Und hat mittlerweile locker die Musik- und Filmindustrie vom Umsatz links liegen lassen. Heutige Blockbuster sind Spiele wie GTA. Wundert sich jemand warum? Warum nicht mit Spieledesignern sprechen, lernen, spinnen?</p>
<p>Das wird Bestandteil des kommenden Buzzcamps Nr. 6 sein. Mehr dazu im Folgeartikel.</p>
<p>&#8220;<em>Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt</em>&#8221; (Schiller)</p>

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		<title>Artikel-&#220;bersicht</title>
		<link>http://blog.buzzriders.com/2010/01/12/artikel-uebersicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 11:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buzzriders]]></category>
		<category><![CDATA[konzept]]></category>
		<category><![CDATA[planung]]></category>

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		<description><![CDATA[


			
				
			
		
gestern habe ich drei aufeinander aufbauende Artikel ver&#246;ffentlicht, anbei die &#220;bersicht:
1. &#8220;Soziales Netz im Lokalen&#8221; = Grundgedanken zu einem lokalen Social Network
2. &#8220;Buzzriders-Produktmodule&#8221; = gro&#223; denken, klein umsetzen
3. &#8220;1. Produktmodul User&#8221; = das  Modul wird schematisch aufgezeigt
Weiter geht es mit den Schemata f&#252;r die Produktmodule &#8220;Lokation&#8221;, &#8220;Thema&#8221;, &#8220;Kommunikation&#8221;, &#8220;Sicherheit/Privacy&#8221;. Stay tuned. Vorab noch ein [...]]]></description>
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		</div>
<p>gestern habe ich drei aufeinander aufbauende Artikel ver&#246;ffentlicht, anbei die &#220;bersicht:</p>
<p>1. &#8220;<a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/soziales-netz-im-lokalen/">Soziales Netz im Lokalen</a>&#8221; = Grundgedanken zu einem lokalen Social Network</p>
<p>2. &#8220;<a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/buzzriders-module/">Buzzriders-Produktmodule</a>&#8221; = gro&#223; denken, klein umsetzen</p>
<p>3. &#8220;<a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/das-user-modul/">1. Produktmodul User</a>&#8221; = das  Modul wird schematisch aufgezeigt</p>
<p>Weiter geht es mit den Schemata f&#252;r die Produktmodule &#8220;Lokation&#8221;, &#8220;Thema&#8221;, &#8220;Kommunikation&#8221;, &#8220;Sicherheit/Privacy&#8221;. Stay tuned. Vorab noch ein Artikel zum Buzzcamp Nr. 6.</p>

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		<title>Das User-Modul</title>
		<link>http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/das-user-modul/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 21:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[konzept]]></category>
		<category><![CDATA[user]]></category>

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Nach dem Artikel &#8220;Buzzriders-Module&#8221; und den dahinter stehenden Gedanken &#8220;Soziales Netz im Lokalen&#8221; eine schematische Zeichnung des User-Moduls. 
Das User-Modul stellt den Container f&#252;r den Nutzer da. Welche Informationen werden dort abgelegt und verwaltet?
1. Registrierungsprofil
2. Personendaten
3. Interessensgebiete
4. Freundschafts-, Lokations- und Themennetze (nicht komplett dargestellt in Schema)
5. Privacy-Angaben
6. Nachrichtenfluss (nicht dargestellt in Schema. Hier: Inbox, Kontaktanfragen, [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Nach dem Artikel &#8220;<a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/buzzriders-module/">Buzzriders-Module</a>&#8221; und den dahinter stehenden Gedanken &#8220;<a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/soziales-netz-im-lokalen/">Soziales Netz im Lokalen</a>&#8221; eine schematische Zeichnung des User-Moduls. </p>
<p>Das User-Modul stellt den Container f&#252;r den Nutzer da. Welche Informationen werden dort abgelegt und verwaltet?<br />
1. Registrierungsprofil<br />
2. Personendaten<br />
3. Interessensgebiete<br />
4. Freundschafts-, Lokations- und Themennetze (nicht komplett dargestellt in Schema)<br />
5. Privacy-Angaben<br />
6. Nachrichtenfluss (nicht dargestellt in Schema. Hier: Inbox, Kontaktanfragen, Nachrichten- und Aktivit&#228;tsabos von Usern, Lokationen und Themen)</p>
<p><a href="http://blog.buzzriders.com/upload/user_profil.jpg"><img src="http://blog.buzzriders.com/upload/user_profil.jpg" alt="userprofil" title="user_profil" width="560" height="291" class="alignnone size-full wp-image-429" /></a></p>
<p>Aufgrund der Sensibilit&#228;t der Adressangabe wird dem User die M&#246;glichkeit geboten, sein echtes Profilbild vor Fremden zu verstecken, stattdessen kann er ihnen ein Alternativbild anzeigen. Dazu geh&#246;rt ebenso das Geschlecht, seine Mail, seine Wohnortadresse, sein Geburtsdatum und seine Interessensgebiete. Um ihm diese Angaben so einfach wie nur m&#246;glich &#228;ndern zu lassen, wird er iphone-artige Schaltfl&#228;chen neben den einzelnen Profilfeldern vorfinden, um zu bestimmen, wer was sehen darf.</p>
<p>Was leitet sich noch aus dem User-Modul ab?</p>
<p><strong>1. Kommunikation: Ortsbezogen = Housing-Mail</strong><br />
Sobald der User seine Adresse erstellt hat, kann er auf Wunsch ein Housing-Mail versenden. Entweder an seine Adresse oder an eine beliebige, andere Adresse. Zudem wird er eine &#8220;Aktivit&#228;t&#8221; (dazu gleich mehr) senden k&#246;nnen, dass er &#8220;eingezogen&#8221; ist. Wie sieht die Housing-Mail aus?<br />
<a href="http://blog.buzzriders.com/upload/housing_mail.jpg"><img src="http://blog.buzzriders.com/upload/housing_mail.jpg" alt="housing mail" title="housing_mail" width="560" height="330" class="alignnone size-full wp-image-430" /></a><br />
Sie &#228;hnelt einem Mailformular, nur mit dem Unterschied, dass man keine Personen anmailt, sondern Orte. Der User kann frei bestimmen, ob er eine Nachricht an einen Ort, Ort+PLZ, Ort+PLZ+Stra&#223;e oder Ort+PLZ+Stra&#223;e+Hausnummer etwas versenden m&#246;chte. Mit Text, Bild und/oder Video. Je nachdem wird die Nachricht eine unterschiedliche Verbreitung erfahren. Auszutesten ist, ob man verschiedene Vertrauensstufen und/oder aber Rechte ben&#246;tigen wird, um gesamte St&#228;dte/Stadtareale anzumailen. Die anderen User vor Ort k&#246;nnen die Nachrichten empfangen, indem sie entweder die Adress-Lokation explizit aufrufen oder aber ein entsprechendes Abo eingerichtet haben, das ihnen die Nachrichten im Userprofil anzeigt. Hiermit ist es m&#246;glich, unabh&#228;ngig etwaiger Freundschaftsbeziehungen Nachrichten ortsbezogen zu erhalten. Was f&#252;r einen steten Informationsfluss und die Vernetzung mit Dritten unabdingbar sein wird.</p>
<p><strong>2. Was kann ein User noch tun, um sich vor Ort zu vernetzen?</strong><br />
Der User kann im Profil seine Interessensgebiete anlegen. Diese werden nach Eingabe mit einer Suche nach Usern mit gleichen Interessen vor Ort gekoppelt. Siehe zum Beispiel Xing. Oder Facebook. Social Networking Standard. Die Suche ist ein separates Thema und wird hier nicht behandelt. Was ich ebenso au&#223;en vor gelassen habe, ist das aus &#8220;Formspring&#8221; abzuleitende Konzept, dass man Usern Fragen stellen kann, die im Profil beantwortet angezeigt werden. Eine exzellente Geschichte, allerdings in der Roadmap einen Release sp&#228;ter zu sehen.</p>
<p>Soweit so gut: Der User kann sich kurz und knackig beschreiben. Er kann kommunizieren (hier: nur Housing-Mail beschrieben. Im Artikel Kommunikations-Modul werden die anderen Kommunikationsm&#246;glichkeiten ausf&#252;hrlich genannt). Er kann sich vernetzen. Und er kann suchen. Punkt. Das ist bereits schon das User-Profil in der ersten Stufe. Privacy-Angaben, explizite Lokations- und Themenfunktionen werden in den anderen Modulen abgedeckt. Wie er sich vernetzen kann und welche M&#246;glichkeiten zur Abbildung von &#8220;Aktivit&#228;ten&#8221; bestehen, wird Aufgabe des Kommunikationsmoduls sein.</p>
<p><strong>3. Was noch?</strong> Vorab: In der ersten Stufe des User-Moduls wird das folgend beschriebene System allerdings kein Bestandteil sein! Erst dann, wenn das Themen-Modul steht. Um das Anlegen von Themen zu f&#246;rdern, wird ihm das System unmittelbar nach Angabe der Interessen anbieten, eine eigene Gruppe unter diesem Stichwort zu erstellen oder einer bestehenden Themengruppe vor Ort beizutreten.<br />
A. W&#228;hlt er &#8220;eigenes Thema erstellen&#8221;, wird er w&#228;hlen k&#246;nnen, ob es sich um ein &#246;ffentliches oder aber privates Thema (damit nicht sichtbare f&#252;r Dritte ohne explizite Einladung) handelt.<br />
B. W&#228;hlt er &#8220;bestehendem Thema beitreten&#8221;, wird er angeben k&#246;nnen, ob seine Mitgliedschaft offen oder versteckt angezeigt wird.<br />
C. Seine Aktivit&#228;t wird auf Wunsch wie folgt publiziert:<br />
- Freunden mitteilen<br />
- &#246;rtlich mitteilen (Housing-Mail System greift auf Adressangabe des Themenprofils zu)<br />
- thematisch verwandten Themengruppen vor Ort mitteilen (die unter dem gleichen Stichwort angelegt wurden)</p>
<p>Um es deutlich zu sagen: Themen vor Ort m&#252;ssen nicht unendlich bequatscht werden im Sinne eines Forums. Sie k&#246;nnen wunderbar dazu dienen, Interessierte zu einem Thema auf Personenebene zusammenzubringen, ohne dass man auch nur einen Ton in der Themengruppe von sich geben muss. Exakt so werden auch zahlreiche Facebook-Pages genutzt. Sie stellen eine wunderbare Art von user generierter Suchfilterung dar.</p>
<p><strong>4. Weitere Vernetzungsm&#246;glichkeit &#252;ber Adressangaben</strong><br />
Neben Housing-Mail, Themen und Interessensgebieten kann der User nat&#252;rlich auf Ortsebene nach Personen suchen. &#8220;Wer wohnt in meiner Stra&#223;e&#8221;, &#8220;wer hat in meiner N&#228;he &#228;hnliche Interessensgebiete&#8221;, etcpp. Wichtig ist dabei, dass der User Spa&#223; bei der Suche hat. Hierzu wird uns ein Karusell-artiges System dienen, das man ann&#228;hernd mit dem Cover-Flow von iTunes vergleichen kann. Gesichter&#8230; Gesichter.. Gesichter. </p>
<p><strong>5. Unterschied zwischen &#8220;etwas tun&#8221; und &#8220;etwas sagen&#8221;</strong><br />
Ein System wie Twitter lebt davon, dass User etwas sagen. Das f&#228;llt jedoch selbst bei der eingeschr&#228;nkten Zeichenanzahl vielen Usern schwer. Die Aktivit&#228;tsquote ist nicht ohne Grund bemerkenswert gering. Die durchschnittliche Following-Zahl entsprechend ebenso. Facebook macht es da wesentlich geschickter: Es reportet Aktivit&#228;ten (&#8220;User hat Bild&#8230;&#8221;, &#8220;User ist vernetzt mit&#8230;&#8221;&#8230;), nicht nur &#8220;Gesagtes&#8221;. Das wiederum f&#252;hrt zu einer ungleich h&#246;heren Aktivit&#228;tsquote. Und bietet anderen Usern ungleich mehr Ankn&#252;pfungspunkte, das System zu nutzen. Und viel bequemer geht es nicht mehr, was die sprechfaulen User angeht, die eine gro&#223;e Mehrheit darstellen. Das wird auch der Grund sein, warum Buzzriders mehr einer Facebook-Timeline denn einer Twitter-Timeline &#228;hneln wird. So wird der User in seinem Profil eine unterteilte Timeline wiederfinden: &#8220;Wer sagt was&#8221;, &#8220;Wer macht was&#8221;, &#8220;Wer mit wem&#8221;, &#8220;Was passiert wo&#8221;.</p>
<p><strong>6. Buzzing / Zooming</strong><br />
Ich habe schon mehrfach von Zooming gesprochen, anhand von Housing-Mail wird das Prinzip klar. Jeder User hat vor Ort die M&#246;glichkeit den Informationsfluss &#246;rtlich einzuschr&#228;nken oder aber zu erweitern. Prinzipiell gefiltert nach Freunden und Fremden (-> &#8220;zeige mir Aktivit&#228;ten/Nachrichten von Freunden oder aber von Dritten an&#8221;). Um sich aber besser im wachsenden Strom an Informationen zurecht zu finden, wird das Buzzing eines der Leitprinzipien zum Weitertragen wichtiger Informationen sein. Wir kennen das bereits &#252;ber Twitter = Retweeting oder von Digg.com = Digging. Es wird sp&#228;testens dann wichtig, wenn sich vor Ort erste, nachbarschaftliche Nachrichtennetze bilden.</p>
<p><strong>7. Zusammengefasst</strong><br />
Im Gro&#223;en und Ganzen wird der User ein knappes Profil vorfinden, mit wenig auszuf&#252;llenden Daten und einer schnellen Kontrolle seiner Sichtbarkeit. Er kann nach Belieben feinere Funktionen zum Austausch und Vernetzen benutzen oder aber die &#8220;groben&#8221;, sehr simplen Funktionen verwenden. Hier wird die GUI und das Layout eine gro&#223;e Rolle spielen, n&#228;mlich das Prinzip &#8220;easy to learn, hard to master&#8221; &#252;bertragen aus der Spieleindustrie zu unterst&#252;tzen. Das, was oben schematisch gezeichnet wurde, wird durch das kommende Buzzcamp No. 6 verfeinert. Denn, wie immer gilt: Was trocken aussieht, zieht nicht. Was spielerisch aussieht, senkt Barrieren und motiviert selbst in Orten, wo man der erste User ist. Das wird zentraler Bestandteil vom Buzzcamp 6 sein, spielerische Elemente einzubringen.</p>

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		<title>Buzzriders-Module</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 17:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[konzept]]></category>
		<category><![CDATA[module]]></category>
		<category><![CDATA[umsetzung]]></category>

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wie im vorherigen Artikel angesprochen kommen wir nun zu den einzelnen Komponenten, die zun&#228;chst einmal schematisch aufgezeigt werden. Prim&#228;r dienen sie als Leitfaden f&#252;r die Roadmap, was die Umsetzung angeht. 
Die Maxime f&#252;r die Startphase ist dabei: Je weniger man ben&#246;tigt, um den Nutzer f&#252;r das Produkt zu begeistern und das Produkt zu vermitteln, umso [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>wie im <a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/soziales-netz-im-lokalen/">vorherigen Artikel</a> angesprochen kommen wir nun zu den einzelnen Komponenten, die zun&#228;chst einmal schematisch aufgezeigt werden. Prim&#228;r dienen sie als Leitfaden f&#252;r die Roadmap, was die Umsetzung angeht. </p>
<p>Die Maxime f&#252;r die Startphase ist dabei: Je weniger man ben&#246;tigt, um den Nutzer f&#252;r das Produkt zu begeistern und das Produkt zu vermitteln, umso eher erreicht man das Ziel, eine Startbasis geschaffen zu haben. Um ausgehend davon in kleinen Teilschritten weiter zu iterieren, abgeleitet aus der Kundennutzung, den weiteren Bed&#252;rfnissen und der Kundenzufriedenheit. Gro&#223; Denken, klein Umsetzen!</p>
<p><strong>BWL-Entscheidungstheorie: Warum schlank und schmal?</strong><br />
Die Maxime basiert auf zwei Gedanken: Alle Theorie ist grau, die Praxis ist die Messlatte. Wozu also gro&#223; planen und (!) umsetzen? Menschen lernen aus der Praxis. Und zweitens? Stelle kontrollierbare L&#246;sungen vorher auf die Beine und fixe daraus entstehende Probleme unterwegs. Probleme jetzt zu l&#246;sen, die in der Zukunft liegen k&#246;nnten, ist eine schwachsinnige Methodik, da man nicht wei&#223;, ob das Problem auftreten wird. Beispiel: Es ist unsinnig, sich &#252;ber Skalierung von IT-Systemen f&#252;r 1 Mio User vorab Gedanken zu machen. Mache Dir lieber Gedanken, wie man Kunden &#252;berhaupt erreicht und begeistert. Wenn das auftritt, kannst Du Dir gratulieren, dass Du ein Skalierungsproblem hast!</p>
<p>Egro? Die Kunst &#8220;Nein&#8221; zu sagen, ist zwar einerseits schwer umzusetzen, erleichtert aber die Minimierung von Entscheidungsvariablen. Viele Variablen sind zudem weder messbar noch bekannt, gerade zum Start. Die umgekehrte Alternative lautet: Ein Produkt komplex aufzubauen, um verschiedenste Kundenbed&#252;rfnisse und Nutzungsszenarien abzudecken, ist verf&#252;hrerisch. Damit steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen exponentiell an. Und man kann zugleich nicht mehr Szenarien-gesteuert beschr&#228;nkte Marketingressourcen effizient platzieren. Warum? Komplexe Produkte bed&#252;rfen immens hohe Ressourcenkapazit&#228;ten, um Kunden zu informieren. Nach innen bedeuten komplexe Produkte eine pr&#228;zise Steuerung von Entwicklern, Marketiers, Vertrieblern und damit einer ausgefeilten Organisatorik. &#220;ber dieses Know-How verf&#252;gen Startups jedoch nicht zu Beginn. Dieses Problem ist nicht einmal mit Cash im &#220;berfluss zu l&#246;sen, das zeigen mit gen&#252;gend Geld vollgestopfte Startups in der Moderne auf.</p>
<p><strong>Wie wird Buzzriders umgesetzt, was sind die Lokationskomponenten?</strong><br />
Das Schemata der Einzelmodule folgt dem Prinzip der kleinen Schritte. Klein bauen, weiter denken, umsetzen.<br />
<img src="http://blog.buzzriders.com/upload/buzz_module.jpg" width="560" height="400" title="buzz_module" /><br />
Die Module werden einzeln vom Stapel gelassen, miteinander peu á peu verbunden. Jedes der Module wird zu Beginn so schlank wie nur m&#246;glich sein. Das erleichtert einerseits die Weiterentwicklung, andererseits das Testing.</p>
<p><strong>Die ersten drei Module -User, Lokation, Thema- sind separat voneinander zu betrachten</strong> und k&#246;nnen im Idealfall alleine f&#252;r sich oder kombinierbar betrieben werden. Das Kommunikations- und Sicherheits/Privacy-Modul schafft den verbindenden Rahmen. Beispiel?</p>
<p><strong>Alle Module werden separat als Open Source Module zum eigenen Hosting zur Verf&#252;gung gestellt</strong>. Buzzriders wird so oder so das Komplettsystem unter dem Label &#8220;Buzzriders&#8221; betreiben. Vergleicht es am besten mit Wordpress.com und auf Wordpress.org basierenden Einzelk&#228;mpfer-Blogs. </p>
<p><strong>Beispiel zum Verst&#228;ndnis, wie die Module zusammenh&#228;ngen und was sie bedeuten</strong><br />
So kann ein Webmaster das Modul &#8220;User&#8221; installieren. Das Kommunikations- und Sicherheits/Privacy-Modul wird mitgeliefert und erkennt, dass ein Lokations- und Themenmodul nicht ben&#246;tigt wird. Mit dieser Konstellation kann der Webmaster ein eigenes Local Social Network betreiben, das nur auf die Vernetzung und Kommunikation von Menschen abhebt, Lokationen und Themen vor Ort bleiben au&#223;en vor. Lokation? Das kann eine Stra&#223;e sein oder ein Cafe, was auch immer einen physischen Platz vor Ort darstellt. Thema? Das kann ein Stammtisch zum Thema Fu&#223;ball des ans&#228;ssigen Ortsvereins sein. </p>
<p>Bleibt es damit ein Local Social Network? Antwort: Ja, aber eingeschr&#228;nkt! Konkret: Eine Kommunikation mittels &#8220;<a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/10/housing-mail-kfz-mail/">Housing-Mail</a>&#8221; wird auf Stra&#223;enebene weiterhin erm&#246;glicht (Beispiel aus einer Reihe von Konsequenzen). Doch kann sich kein User mehr mit einer bestimmten Lokation vernetzen, er kann n&#228;mlich weder spezifische Orte pr&#228;ziser an einer eigenen Stelle in diesem Netzwerk -ihm steht nur das Userprofil f&#252;r personenbezogene Daten zur Verf&#252;gung- beschreiben, noch kann er f&#252;r bestimmte Themen eigene Sammelstellen schaffen. Aber was ist dann mit Housing-Mail? Wo laufen diese Informationen auf? Nicht mehr gesammelt an einer Stelle, n&#228;mlich der Adresse -die im Netzwerk separat aufrubar w&#228;re und damit auch alle Nachrichten, wenn das Lokationsmodul freigeschaltet w&#228;re-, sondern in den User-Profilen (u.a. bestehend aus einer Art von &#8220;Timeline&#8221;/Inbox&#8221; á la Facebook), die sich diese Adresse zugeordnet haben. Die ortsbasierende Gruppenkommunikation wird damit lediglich auf individueller User-Ebene und innerhalb des User-Netzwerks erm&#246;glicht, nicht mehr aber genau an diesem Ort gesammelt (wichtiger Unterschied f&#252;r ortsbasierenden Nachrichtenfluss!!!).</p>
<p><strong>Diese gedankliche und funktionale Trennung via Modulen erzwingt per se ein klares Vorgehensmodell</strong> bei der Auspr&#228;gung der Einzelkomponenten und erh&#246;ht zugleich die Variabilit&#228;t beim iterativen Vorgehen, ausgehend von den Praxiserfahrungen. </p>
<p><strong>Die Module User, Lokation und Thema sind Anlaufstellen, das Kommunikationssystem ist sozusagen das Schmier&#246;l</strong>, das diese Anlaufstellen miteinander verbindet und das notwendige Leben einhaucht. Das Modul &#8220;Sicherheit/Privacy&#8221; erm&#246;glicht es dem Benutzer, seine eigene Teil&#246;ffentlichkeit zu kontrollieren. Das Modul &#8220;Admin&#8221; steht dem Betreiber zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Soweit das Schema. Im n&#228;chsten Artikel gehe ich n&#228;her auf das User-Profil und das Kommunikationssystem ein.</p>

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		<title>Soziales Netz im Lokalen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[konzept]]></category>

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Buzzriders wird als Produkt was sein? Ein lokales Social Network mit einer starken Auspr&#228;gung, lokale Informationsbed&#252;rfnisse (local news) abzudecken. Was hei&#223;t das und warum nutzt das etwas?
Herk&#246;mmliche Social Networks
Social Networks sind mittlerweile vielen Menschen &#8211; vor allen Dingen Webusern &#8211; ein Begriff. Es handelt sich dabei um die Abbildung sozialer Beziehungen (Def.: &#8220;weak &#038; strong [...]]]></description>
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<p>Buzzriders wird als Produkt was sein? Ein lokales Social Network mit einer starken Auspr&#228;gung, lokale Informationsbed&#252;rfnisse (local news) abzudecken. Was hei&#223;t das und warum nutzt das etwas?</p>
<p><strong>Herk&#246;mmliche Social Networks</strong><br />
Social Networks sind mittlerweile vielen Menschen &#8211; vor allen Dingen Webusern &#8211; ein Begriff. Es handelt sich dabei um die Abbildung sozialer Beziehungen (Def.: &#8220;<a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/weak-ties/">weak &#038; strong ties</a>&#8220;, siehe hierzu den PDF-Artikel &#8220;<a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/Netzwerktagung/Stegbauer-Freundschaften.pdf">Weak und Strong Ties – Freundschaft aus netzwerktheoretischer Perspektive</a>&#8220;, um sich dar&#252;ber ein Bild zu machen) und nat&#252;rlich der Interaktion auf zwischenmenschlicher Ebene. Seit Friendster haben sich die Social Networks kaum weiter entwickelt, was diesen Fokus angeht. Daher bezeichne ich sie als Social Networks der ersten Generation. Das, was sie besonders gut machen, gilt es aufzugreifen und weiter zu denken.</p>
<p><strong>Lokale Social Networks m&#252;ssen anders sein</strong><br />
Welches Rolle spielt das lokale Element? Social Networks vernachl&#228;ssigen das, was uns Menschen ausmacht, n&#228;mlich unser lokales Umfeld. Menschen bewegen sich &#252;blicherweise im Realen in einem relativ kleinen Umkreis (Freizeit / Job). Der Anteil der realphysischen Interaktionen ist damit bemerkenswert hoch, umso h&#246;her je weniger sich ein Individuum im Netz bewegt. Es geht hierbei nicht nur um zwischenmenschliche Interaktionen, sondern um reale Eindr&#252;cke im Allgemeinen. Genauer gesagt um reale Eindr&#252;cke ausgel&#246;st durch Menschen, Orte und Themen. Hypothese: Reale Eindr&#252;cke vor Ort sind weitaus einpr&#228;gsamer und st&#228;rker als virtuelle Eindr&#252;cke. </p>
<p>Moderne Social Networks fokussieren wie oben geschildert im Wesentlichen auf die Interaktion und Beziehungen zwischen Menschen. Au&#223;en vor bleiben dabei explizite Abbildungen realer Eindr&#252;cke zu Orten und Themen. Selbstverst&#228;ndlich kann man auf Plattformen wie Facebook &#8220;Pages&#8221; zu Orten und Themen anlegen. Betrachtet man jedoch die funktionale Einbettung dieser M&#246;glichkeiten, spielen sie mehr Beiwerk und sind eine Anregung zur zwischenmenschlichen Vernetzung. Das ist weder falsch noch richtig. Es ist eine M&#246;glichkeit, die Realit&#228;t von Menschen digital abzubilden. Die Wirkung des realen Ortes, die den Menschen pr&#228;gt, werden dabei so gut wie nicht abzubilden versucht.</p>
<p><strong>Ein Social Network hat explizit abzubilden, was den Menschen gesamtheitlich bewegt</strong><br />
Buzzriders erweitert diesen Gedanken und wird gleichberechtigt Menschen, Orte und Themen funktional abbilden. So wird im Zentrum die Frage stehen, welche Menschen vor Ort leben, was sie interessiert und welche Pl&#228;tze es gibt. Um das, was Menschen vor Ort pr&#228;gt, digital abzubilden. Die Klammer ist das lokale Element. Das hei&#223;t im Umkehrschluss nicht, dass Buzzriders &#252;berregionale Beziehungen zwischen Menschen verhindern oder blockieren wird. Ebenso wenig wird es keinen Zwang geben, Themen auf einen Ort zu beschr&#228;nken. So kann ein Buzzriders-User aus Berlin ohne Weiteres als Interesse &#8220;Bloggen&#8221; angeben und eine Anlaufstelle &#8220;Blogger&#8221; schaffen. Das Thema und Interesse Bloggen k&#246;nnen regional ausgepr&#228;gt sein, m&#252;ssen es aber nicht. Ein Blogger aus M&#252;nchen kann dieser Themengruppe ebenso beitreten. Berliner Blogger haben dar&#252;ber hinaus (!) die M&#246;glichkeit (!), sich vor Ort zu vernetzen und bei Bedarf auch zu treffen. Hier greift das lokale Element und holt Menschen &#252;ber ihr reales Leben und deren Eindr&#252;cke ab. Buzzriders wird dies f&#246;rdern, &#252;ber explizite, funktionale Abbildungen.</p>
<p><strong>Zooming eines lokalen Social Networks</strong><br />
Legen wir ein Raster &#252;ber Berlin: Dieses Raster kann man gedanklich beliebig verkleinern oder vergr&#246;&#223;ern. Alles, was sich in einer einzelnen Raster-Koordinate befindet, wird anhand von Menschen, Orten und Themen abgebildet. Wie eine Art W&#252;rfel, den ich drehen kann. So kann ich als Berliner vor Ort Mitmenschen entdecken, deren Interessen mit meinen abgleichen, Pl&#228;tze in meiner Umgebung entdecken, auf spannende Themen sto&#223;en. Auf Stra&#223;enebene, auf Stadtteil-Ebene, auf PLZ-Ebene, auf der Ebene des Gesamtortes (ich nenne das intern &#8220;Zooming&#8221;). Das Zooming soll den Menschen in seiner lokalen Mobilit&#228;t abholen, die mal kleiner mal gr&#246;&#223;er sein kann.</p>
<p><div id="attachment_384" class="wp-caption alignnone" style="width: 470px"><a href="http://blog.buzzriders.com/upload/berlin_net.jpg"><img src="http://blog.buzzriders.com/upload/berlin_net.jpg" alt="" title="berlin_net" width="460" height="363" class="size-full wp-image-384" /></a><p class="wp-caption-text">Berliner Netz</p></div><br />
(<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Berlin.svg&#038;filetimestamp=20060428080557">Berliner Karte aus Wikipedia</a>)</p>
<p><strong>Ein lokales Beziehungsnetz ist die Basis f&#252;r lokale News</strong><br />
Somit kann jeder einzelne Geopunkt bis hinunter auf ein Mietshaus beschrieben und abgebildet werden. Was entsteht nun daraus? Ein Netz aus unterschiedlichen Beziehungen und Bedeutungen, die den Menschen mal mehr mal weniger wichtig sind. Legt man eine zeitliche Komponente &#252;ber dieses Geflecht, k&#246;nnen wie oben einleitend beschrieben mit zunehmender Dichte u.a. lokale News produziert werden, die aus der Rohmasse des Informationsstroms zu filtern sind. &#8220;News&#8221; sind im Grunde nichts anderes als eine Teilmenge der Gesamtheit der Ereignisse der Realit&#228;t (das inludiert ebenso das Virtuelle = Realit&#228;t), denen eine h&#246;herwertigere Bedeutung beigemessen wird. Ein Informationsproduzent (der letztlich ein Filterer ist) kann je nach Zoomstufe auf lokaler Ebene bis hinunter auf die Stra&#223;enebene Informationen filtern. Hei&#223;t: Manche News verlieren ihre Bedeutung, wenn sie beispielsweise auf Stadtebene ver&#246;ffentlicht werden. Zu verstehen, wann welche News f&#252;r welchen Ortspunkt wichtig sind, ist simpel gesprochen ein Learning. Ein Learning, das vom Instrumentarium Buzzriders technisch gesehen unterst&#252;tzt werden kann. Was klar ist: Menschen wollen zunehmend pr&#228;ziser und feiner informiert werden, je mehr an Informationen gerade und wegen dem Internet heute produziert werden. Das ist etwas, das herk&#246;mmliche Zeitungen nicht mehr leisten k&#246;nnen. Sie k&#246;nne sich aus &#246;konomischen Gr&#252;nden lediglich auf besonders wichtige News konzentrieren. </p>
<p>Beispiel: Ein lokaler Zeitungsverlag hat nicht einmal ansatzweise die M&#246;glichkeiten, rein nachbarschaftliche News auf Stra&#223;enebene zu filtern. Weder wissen sie, wo etwas Interessantes auf der kleinsten Geo-Ebene (Stra&#223;e) passiert, noch interessiert sich der Nachbar einen Stadtteil weiter daf&#252;r. Stra&#223;en-News werden schlichtweg aufgrund &#8220;Bedeutlungslosigkeit f&#252;r den Ort&#8221; weggefiltert, geschweige denn ansatzweise wahrgenommen. Was sind das aber f&#252;r nachbarschaftliche Informationen mit dem Label &#8220;News&#8221;, die f&#252;r die herk&#246;mmliche Lokalpresse unspannend sind? Ganz simpel: Morgen wird der Tannenbaum abgeholt. Heute wird das Wasser abgestellt. &#220;bermorgen wird es eine laute Party geben. N&#228;chste Woche wird Oma Elfriede 80 Jahre alt. News, die im journalistischen Sinne einen &#8220;echten&#8221; Lokaljournalisten nicht jucken, die aber f&#252;r die Nachbarn wichtig sein k&#246;nnten. W&#252;rde Buzzriders nicht den Ansatz verfolgen, ein Social Network um wichtige Lokalkomponenten zu erweitern, w&#228;re es niemals in der Lage, derartige News &#252;berhaupt zusammenzustellen. </p>
<p>Konntet Ihr mir folgen? Ich wei&#223;, es ist nicht ganz einfach, sich in das Lokale hineinzudenken und sich dann zu &#252;berlegen, warum ein herk&#246;mmliches Social Network nicht wirkt und daher gedanklich zu erweitern ist.</p>
<p><a href="http://blog.buzzriders.com/2010/01/11/buzzriders-module/">Im Folgeartikel</a> erl&#228;utere ich die dazu notwendigen &#8220;Lokalkomponenten&#8221; und wie sie funktionieren. F&#252;r diejenigen, die Abstraktes weniger m&#246;gen, sondern mit Greifbarem besser umgehen k&#246;nnen :) Dennoch musste ich zun&#228;chst abstrakter ausholen, da diese Ausgangs&#252;berlegungen die Basis f&#252;r alles Weitere én Detail darstellen.</p>
<p><strong>Quellen?</strong><br />
Wo kommen die &#220;berlegungen her? Es basiert auf den Zillionen von Gespr&#228;chen mit den vielen Mitmachern, die sich mit Buzzriders aus aberhunderten von Perspektiven besch&#228;figt haben. Auf den Buzzcamps, in Meetings, in Telefonaten, via Netz. Das, was zun&#228;chst v&#246;llig chaotisch aussah, verdichtete sich mit der Zeit zu einem Bed&#252;rfnismuster. Menschen spiegeln in dem, was sie wie sagen und erl&#228;utern, das was sie bewegt. Es erleichtert die Entscheidungsfindung aus einer aberwitzigen Konstellation von M&#246;glichkeiten und Varianten heraus, ein lokales Produkt auf die Beine zu stellen. </p>

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